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Bayern München: Robert Lewandowski provoziert weiter seinen Abgang

„Will mehr Emotionen in meinem Leben“ : Lewandowski provoziert weiter seinen Abgang

Robert Lewandowski legt nach. Im Transferstreit mit dem FC Bayern kritisiert der Pole die Bayern-Bosse. Es geht um „Loyalität und Respekt“. Der einstigen Liebesbeziehung droht das Ende.

Weltfußballer Robert Lewandowski hat sich im Sommer-Theater um einen möglichen Abschied von Bayern München persönlich beim deutschen Rekordmeister gemeldet - die Fronten bleiben allerdings verhärtet. „Heute hat mich Robert Lewandowski angerufen“, berichtete Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Dienstag der Bild-Zeitung: „Wir haben uns unter anderem auch über seine öffentlichen Äußerungen der vergangenen Tage unterhalten.“

Zudem habe er dem Polen „unseren Standpunkt zu seiner Vertragssituation klar erklärt“, dieser bleibe unverändert. Lewandowski und sein Berater Pini Zahavi pochen seit Wochen auf einen Transfer, die Bayern-Bosse beharren hartnäckig auf die Einhaltung des bis 2023 gültigen Vertrags.

Lewandowski hatte zuletzt unter anderem mit Aussagen in seiner polnischen Heimat für Aufsehen gesorgt. „Ich gehe, weil ich mehr Emotionen in meinem Leben haben will“, sagte er in einem Podcast beim Anbieter OnetSport. Er wolle die Bayern nach acht Jahren „nur noch verlassen“.

Am Dienstag nun gab der Toptorjäger der Bild ein weiteres langes Interview, er wolle „nicht über die Medien“ kommunizieren, sagte er darin. Er sei zudem „kein Egoist. Ich weiß, was ich am FC Bayern hatte und schätze es sehr.“ Allerdings gehörten „Veränderungen zum Leben des Vereins und des Spielers. Ich habe einen Vertrag, aber ich habe auch versucht dem Verein klarzumachen, wie ich fühle.“

Er wolle „nichts erzwingen, darum geht es nicht. Es geht um die Suche nach der besten Lösung.“ Und: „Der FC Bayern und ich sind keine Feinde.“ Er hoffe zudem trotz emotionaler Diskussionen unter den Anhängern des Rekordmeisters, „dass die Fans mich irgendwann verstehen werden“.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Robert Lewandowski

(dpa/old)