Bayer Leverkusen: Sicherheitskontrollen waren spürbar

Bayer Leverkusen: Sicherheitskontrollen waren spürbar

Tasche auf, einmal gründlich abtasten, das war's - die angekündigte Verschärfung der Sicherheitskontrollen rund um das Spiel der Leverkusener Werkself gegen den FC Schalke 04 waren gestern zwar spürbar, aber vertretbar.

Das Abtasten der Zuschauer verlief lediglich gründlicher, als bei Fußballspielen üblich, mehr aber auch nicht. Bayer hatte im Vorfeld der Partie die Zuschauer gebeten, frühzeitig anzureisen, da gründlicher kontrolliert werde, um die optimale Sicherheit des Spiels zu gewährleisten.

Lange Schlangen bildeten sich aber nicht – zumindest keine längeren, als bei Heimspielen üblich. Dabei untersuchten die Sicherheitsmitarbeiter gleichermaßen VIP-Gäste und Stehplatz-Fans. Die Leute nehmen die Kontrollen gut an", resümierte Bayer 04-Pressesprecher Dirk Mesch. Die Sicherheitsmitarbeiter hätten nichts zu berichten. Man sei froh, dass pünktlich angepfiffen worden sei. "Das ging vernünftig über die Bühne", sagte Mesch. Wer nicht pünktlich zum Spiel im Innenraum gewesen sei, der sei einfach zu spät am Stadion gewesen. Das gebe es in Leverkusen ja häufiger. "Einige kommen da immer auf den letzten Drücker."

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Den Sicherheitsmaßnahmen unterwerfen müssen sich auch die Mitarbeiter beispielsweise der Gastronomie. Ihre Daten werden zur Prüfung durch die Sicherheitsbehörden von Bayer geschlossen der Polizei übergeben. Zum Zeitpunkt des Spiels war der Vorgang aber noch nicht abgeschlossen.

Als einzige unkontrolliert gelangte wohl die Mannschaft ins Stadion. "Es wird darauf geachtet, dass dem Bus nichts passiert", sagte Mesch. Das sei aber ohnehin Usus. "Im Prinzip werden die Maßnahmen um die Mannschaft herum gestrickt. Es wird nicht jeder, der den Bus verlässt, kontrolliert", sagte der Pressesprecher.

(jim)
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