Panagiotis Retsos von Bayer Leverkusen erleidet Sehnenverletzung am linken Oberschenkel

Verletzung im Oberschenkel: Panagiotis Retsos fällt erneut langfristig aus

Beim 1:1 von Bayer 04 Leverkusen gegen Ludogorez Rasgrad musste Panagiotis Retsos nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Nun liegt die Diagnose vor, die der Werkself nicht gefällt.

Das 1:1 in der Europa League gegen Ludogorez Rasgrad war kein ansehnliches Spiel. Mitchell Weiser egalisierte erst in der Schlussphase (85.) das Führungstor des bulgarischen Dauermeisters (69.). Die traurigste Nachricht zu der tristen Partie ereilte die Werkself aber einen Tag später: Panagiotis Retsos, der nach einem Sehnenriss im rechten Oberschenkel monatelang an seinem Comeback arbeitete, griff sich nach etwa einer halben Stunde gegen Rasgrad ohne Fremdeinwirkung an den Oberschenkel und humpelte vom Platz. Der griechische Nationalspieler zog sich eine Muskel-Sehnen-Verletzung in der rückseitigen linken Oberschenkelmuskulatur zu.

Es war sein erster Pflichtspieleinsatz in dieser Saison. Über die Behandlung wird die medizinische Abteilung von Bayer 04 in Absprache mit Retsos zu Beginn der kommenden Woche entscheiden, teilte der Verein ohne eine genaue Ausfallzeit mit. In diesem Jahr wird der Abwehrspieler aber wohl nicht mehr auf den Platz zurückkehren können. „Das bitterste an dem Abend ist seine Verletzung“, sagte Trainer Heiko Herrlich bereits nach dem Schlusspfiff.

Retsos bleibt damit der Pechvogel der Werkself. Die Vorbereitung auf die aktuelle Saison begann für ihn mit einem Handbruch, ehe er sich ein paar Wochen später im Trainingslager den Sehnenriss im rechten Oberschenkel zuzog. Der Grieche wechselte im Sommer 2017 für kolportierte 17,5 Millionen Euro von Olympiakos Piräus zu Bayer 04.

(dora)
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