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Bayer Leverkusen: Holzhäuser warnt Traditionsclubs vor Wettbewerbsklage

Bayer Leverkusen : Holzhäuser warnt Traditionsclubs vor Wettbewerbsklage

Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hat die erste Woche nach dem Ende der Saison genutzt, um sich ausgiebig mit den selbsttitulierten Traditionsvereinen auseinanderzusetzen.

Nachdem er zunächst über die Boulevardmedien Borussia Dortmund Scheinheiligkeit im Buhlen um Bremens Sokratis verurteilt hatte ("Herr Watzke und sein Anhang beschweren sich, wenn sie nicht informiert werden, und mahnen Solidarität an"; "Es wird Zeit, über das Bild der Gutmenschen in Dortmund nachzudenken"), brachte er anschließend eine mögliche Wettbewerbsklage gegen besagte Traditionsvereine ins Spiel, weil diese — anders als Werksvereine wie Bayer 04 oder VfL Wolfsburg — verbotenerweise von öffentlichen Zuwendungen profitieren würden.

"Über denen [den Traditionsvereinen, Anm. d. Red.] schwebt zurzeit ein Damoklesschwert. Denn die Kommission der Europäischen Union (EU) hat Untersuchungen eingeleitet. Der Vorwurf: nicht statthafte staatliche Unterstützung", schreibt Holzhäuser in einem Beitrag für das Portal "sport.biz".

Es geht um direkte Zahlungen der öffentlichen Hand, verbilligte Kredite oder staatliche Zuschüsse zu Bauvorhaben. "Dabei könnten im Ernstfall sogar Klagen benachteiligter Konkurrenten auf Schadensersatz die Folge sein", schreibt Holzhäuser weiter, "da die Profi-Fußballklubs innerhalb der Uefa schon lange keine gemeinnützigen Vereine mehr sind, sondern sich durchweg zu ganz normalen Unternehmen entwickelt haben.

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(klü)