Bayer Leverkusen: Hoffenheim legt nach Phantomtor Protest ein

Bayer Leverkusen: Hoffenheim legt nach Phantomtor Protest ein

Die Verantwortlichen von Bundesligist 1899 Hoffenheim haben bis zum Samstagmittag noch keinen Protest gegen die Wertung des Punktspiels gegen Bayer Leverkusen (1:2) eingelegt, wollen dies aber defintiv bis zum Ablauf der Frist am Sonntag um 24.00 Uhr tun. Das erklärte Profifußball-Leiter Alexander Rosen am Samstag.

Ob die Hoffenheimer aufgrund des Phantom-Tors von Stefan Kießling (70.) das angestrebte Wiederholungsspiel zugesprochen bekommen werden, wird sich in der nächsten Woche bei einer Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)
klären.

Gegen Hoffenheim spricht, dass der Verein für den ordnungsgemäßen Zustand des Tornetzes zuständig ist. Der Ball war nach einem Kopfball Kießlings von außen durch ein Loch im Tornetz im Gehäuse gelandet. Auf der anderen Seite spricht für die Kraichgauer, dass einer der Assistenten von Schiedsrichter Felix Brych (München) das Netz vor dem Anpfiff zur zweiten Hälfte kontrolliert, das Loch aber nicht erkannt hatte.

Die Regularien sind unter anderem im aktuellen DFB-Regelheft nachzulesen - ironischerweise ist Brych in seiner Funktion als Schiedsrichter des Jahres 2012/13 auf dem Deckblatt abgelichtet.

(sid)
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