Hakan Calhanoglu wechselt zu Bayer Leverkusen

Bayer Leverkusen : Calhanoglu-Wechsel zu Bayer perfekt

Der Wechsel von Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV zu Bayer Leverkusen ist perfekt. Der Werksklub bestätigte den Transfer des Mittelfeldspielers am Freitag. Calhanoglu erhält in Leverkusen einen Vertrag bis 2019.

Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Klubs Stillschweigen. Nach Informationen der "Bild" lässt sich Leverkusen den Transfer allerdings 14 Millionen Euro kosten. "Ich hatte in Hamburg eine sehr schöne Zeit, aber in Leverkusen kann ich jetzt den nächsten Schritt nach vorne machen. Bayer hat eine tolle Mannschaft, die seit Jahren regelmäßig in den europäischen Wettbewerben dabei ist. Mit Leverkusen in die Champions League einzuziehen und in der Bundesliga oben mitzuspielen, ist eine große Herausforderung für mich. Ich freue mich sehr darauf und werde alles geben, der Mannschaft zu helfen", freut sich Calhanoglu über den Wechsel.

"Wir sind sehr glücklich, dass dieser Transfer nach intensiven und stets fairen Verhandlungen mit dem HSV nun endlich zustande gekommen ist", sagte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade."Wir haben mit Hakan Calhanoglu unseren Wunschspieler bekommen. Sein frühes und eindeutiges Bekenntnis zu Bayer 04 hat uns ermutigt, die Bemühungen um ihn trotz teilweise schwieriger Begleitumstände nie einzustellen.

Auch Sportchef Rudi Völler freut sich über den Transfer. "Dank seiner Spielmacherqualitäten und seiner Torgefahr ist Hakan Calhanoglu für unsere Mannschaft eine absolute Bereicherung. Mit ihm haben wir ein schwer ausrechenbares, kreatives Element hinzugewonnen", so Völler. "Hakan soll und wird unserem Team einen wichtigen Qualitätsschub geben."

Calhanoglu war zum Trainingsstart des HSV vor zwei Wochen nicht erschienen. Als Grund gab der 20 Jahre alte Profi psychische Probleme an und schickte eine Krankschreibung über vier Wochen an den Verein. In den sozialen Netzwerken war der türkische Nationalspieler wegen seines Wechselwunsches attackiert worden. Zuvor hatte er mehrfach wiederholt, nicht mehr für den HSV spielen zu wollen.

Calhanoglu hatte erst im Januar seinen Vertrag bei den Hamburgern bis 2018 verlängert und war dafür von der Vereinsführung gewürdigt worden. Der Mittelfeldakteur hatte sich als Kunstschütze vor allem bei Freistößen hervorgetan. In der vergangenen Saison erzielte er elf Tore.

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