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Bundesliga: Bayer 04 Leverkusens nächster Gegner SC Freiburg im Check

Sonntag gegen den SC Freiburg : Bayer Leverkusens nächster Gegner im Check

Die Stärke des SC Freiburg ist neben der taktischen Disziplin die qualitative Breite in der Offensive. Vincenzo Grifo ist mit sieben Treffern an der Seite von Edeljoker Nils Petersen Toptorjäger der Breisgauer.

Die Mannschaft Seit Jahren schafft es der SC Freiburg, mit vergleichsweise schmalem Budget eine feste Größe in der Bundesliga zu sein. Dabei gelingt es den Verantwortlichen immer wieder, zwangsläufige Abgänge zu finanzkräftigeren Klubs zu kompensieren. Im Sommer verloren die Breisgauer in Angreifer Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon), Innenverteidiger Robin Koch (Leeds United) sowie Torwart Alexander Schwolow (Hertha BSC) unter anderem drei Leistungsträger. Das erwirtschaftete Transferplus investierten sie in den defensiven Mittelfelspieler Baptiste Santamaria (SCO Angers) und Stürmer Ermedin Demirovic (Deportivo Aláves). In Florian Müller hütet zudem eine Leihgabe von Mainz 05 seit Anfang der Saison das Tor. Torwart Mark Flekken (Ellenbogen) und Rechtsaußen Chang-hoon Kwon (Wadenbeinköpchen) sind im Aufbautraining und für Sonntag noch kein Thema.

Die Form Freiburg hat in dieser Saison bereits viel erlebt. Das Hinspiel gegen Leverkusen (2:4) fiel in eine akute Schwächephase, die beinahe tief in den Abstiegskampf führte. Doch im Dezember bis Anfang Januar bekamen die Breisgauer die Kurve und gewannen fünf Partien in Serie. Zwischendurch galt die Mannschaft von Trainer Christian Streich als Kandidat für einen Europa-League-Platz. Das hat sich nach zuletzt unbeständigen Ergebnissen ein wenig relativiert. Derzeit rangiert der SCF mit 31 Zählern auf Rang neun, Dortmund auf Platz sechs ist fünf Punkte entfernt, Bayer sechs. Die jüngsten Ergebnisse: 0:1 zuhause gegen Union Berlin, 0:0 in Bremen, 2:1-Heimsieg gegen Dortmund, 0:3-Pleite in Wolfsburg, 2:1-Erfolg gegen Stuttgart, 2:2 gegen das formstarke Frankfurt – eine bunte Tüte Gemischtes.

Darauf muss Bayer 04 achten Freiburgs Stärke ist neben der taktischen Disziplin die qualitative Breite in der Offensive. Vincenzo Grifo ist mit sieben Treffern an der Seite vom oft als Edeljoker eingesetzten Routinier Nils Petersen Toptorjäger der Breisgauer. Danach folgen Rechtsaußen Roland Sallai mit fünf Toren und der insgesamt sehr beständige österreichische Innenverteidiger Philipp Lienhart traf bereits drei Mal. Demirovic gefällt zudem in der Rolle des Vorbereiters. Der uneigennützige Stürmer legte bereits sieben Mal für seine Teamkollegen auf.