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Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen spielt 3:1 gegen Eintracht Frankfurt

Alle Tore nach der Pause : Leverkusen schlägt Frankfurt verdient mit 3:1

Bayer Leverkusen hat im Kampf um den internationalen Wettbewerb wichtige drei Punkte gesammelt. Am Samstagabend setzte sich die Werkself verdient mit 3:1 gegen Eintracht Frankfurt durch. Außerhalb des Stadions kam es zu einem Polizeieinsatz.

Eintracht Frankfurt war in den vergangenen Jahren so etwas wie der Lieblingsgegner des Werksklubs in der BayArena. Fünf Liga-Spiele in Serie hatten die Rheinländer vor dem erneuten Aufeinandertreffen am Samstagabend für sich entschieden und dabei jeweils mindestens drei Treffer gegen die Hessen erzielt. Bayers Serie hielt bestand: Leverkusen schlug die Eintracht verdient mit 3:1 (0:0).

Interimscoach Hannes Wolf veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 0:2 am Dienstag in München auf drei Positionen. Abwehrchef Sven Bender musste wegen Problemen am Sprunggelenk kurzfristig passen und wurde durch Aleksandar Dragovic ersetzt. Anstelle von Kapitän Charles Aránguiz und Moussa Diaby durften Kerem Demirbay und Florian Wirtz beginnen. Für Jeremie Frimpong, der nicht im Kader stand, rückte Karim Bellarabi in die Anfangsformation.

Beide Teams begannen mit Schwung. Nach einer Balleroberung von Bayers Youngster Wirtz erhielt Patrik Schick den Ball in aussichtsreicher Position. Sein Schuss von der Strafraumkante geriet jedoch zu zentral. Beim Nachschuss von Leon Bailey zeigte Eintracht-Keeper Kevin Trapp, der sein 200. Bundesliga-Spiel absolvierte, erneut eine starke Reaktion (4.).

Die Antwort der Eintracht – immerhin zweitbeste Rückrundenmannschaft – ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten nach der Doppelchance der Leverkusener bediente Erik Durm den Frankfurter Top-Torschützen André Silva im Sechzehner. Der Portugiese traf den Ball jedoch zum Glück für die Werkself nicht richtig und schoss knapp am Tor vorbei. Als nächstes war dann wieder Bayer an der Reihe. Beim Abschluss von Bellarabi aus spitzem Winkel stand Trapp jedoch erneut auf seinem Posten.

Im Anschluss an die vielversprechende Anfangsphase drosselten beide Teams das Tempo. Leverkusen blieb zwar die leicht spielbestimmende Mannschaft, bei der nächsten Chance – einem Kopfball von Edmond Tapsoba nach einer Demirbay-Ecke – war aber bereits fast eine halbe Stunde vergangen. Bis zum Seitenwechsel wurde es dann wieder etwas munterer.

Bayers Torhüter Lukas Hradecky konnte sich zunächst bei einem Versuch von Durm auszeichnen (33.), dann stand wieder Trapp im Fokus. Der 30-Jährige parierte einen Abschluss von Wirtz (35.). Kurz vor der Halbzeit prüften dann noch einmal Demirbay und Exequiel Palacios die Standfestigkeit der Eintracht-Abwehr. Dass es torlos in die Kabinen ging, darüber musste sich vor allem die Heimmannschaft ärgern.

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Erst Bailey nach einer Vorarbeit des eingewechselten Moussa Diaby bracht den Bann und verhalf Leverkusen zur 1:0-Führung (70.). Von Frankfurt war im zweiten Abschnitt lange kaum etwas zu sehen. Offensiv hatte das Team von Coach Adi Hütter mit Ausnahme einer Szene in der 58. Minute, in der Martin Hinteregger und Silva aus kurzer Distanz das Tor verfehlten, nicht viel zu bieten. Der eingewechselte Lucas Alario erzielte schließlich nach Vorarbeit von Bailey das 2:0 (80.) für Leverkusen und sorgte damit für die Vorentscheidung. Silvas Anschlusstreffer (90.) machte die Partie noch einmal kurz spannend, Demirbays Tor zum 3:1 in der Nachspielzeit war jedoch der Schlusspunkt.

Für Aufregung am Rande des Bundesliga-Spiels sorgte derweil ein Großaufgebot der Polizei. Laut Informationen des Werksklubs sollen die Ordnungshüter eine mögliche Auseinandersetzung zwischen Leverkusener und Frankfurter Fans verhindert haben.

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