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Bayer Leverkusen: Uefa reduziert Karim Bellarabis Europa-League-Sperre

Sperre reduziert : Karim Bellarabi darf gegen Be’er Sheva spielen

Die Berufungskammer der Uefa hat dem Einspruch von Bayer Leverkusen stattgegeben und die Strafe von zwei Partien auf ein Spiel reduziert. Der Angreifer hatte beim 0:1 bei Slavia Prag eine umstrittene Rote Karte gesehen.

Gute Nachrichten für Trainer Peter Bosz: Wenn Bayer 04 am Donnerstag in der Europa League den israelischen Vertreter Hapoel Be’er Sheva empfängt (21 Uhr), wird Karim Bellarabi wieder mitwirken können. Die Berufungskammer des Kontroll-, Ethik- und Disziplinarausschusses der Uefa hat am Wochenende dem Einspruch der Leverkusener stattgegeben und die Strafe von zwei Partien auf ein Spiel reduziert. Der verletzungsbedingt aktuell schmale Kader ist somit um eine Alternative für die Offensive reicher.

Der Angreifer hatte beim Europa-League-Spiel am 29. Oktober bei Slavia Prag wegen eines Foulspiels in der 22. Minute die Rote Karte gesehen. Die damit einhergehende automatische Sperre hat Bellarabi beim Auswärtsspiel bei Hapoel Be’er Sheva abgesessen. Somit ist der 30-Jährige ab sofort wieder spielberichtigt.

Schon damals war die Entscheidung von Schiedsrichter William Collum (Schottland) umstritten, konnte aber wegen des in der Gruppenphase der Europa League nicht vorhandenen Videobeweises nicht überprüft werden. Bellarabi kam bei einem Konter der Prager gegen Lukas Provod auf höhe der Mittellinie zu spät, rutschte vor seiner Grätsche weg und traf seinen Gegenspieler mit viel Tempo von der Seite. Bayer musste etwa 70 Minuten in Unterzahl spielen und verlor die Partie in Tschechien mit 0:1. Bis jetzt ist es die einzige Niederlage der Werkself in dieser Saison.