1. Sport
  2. Fußball
  3. Bayer 04 Leverkusen

Bayer Leverkusen: Simon Rolfes rechnet bei Transfers mit Verzögerungen

Andrich im Visier des Werksklubs : Rolfes rechnet bei Transfers mit Verzögerungen

Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes geht davon aus, dass der Transfermarkt erst nach der Europameisterschaft richtig an Fahrt aufnimmt. Robert Andrich von Union Berlin gilt als potenzieller Zugang für den Werksklub.

„Viele Klubs und Spieler wollen das Turnier erst einmal abwarten“, sagt der 39-Jährige auf Nachfrage unserer Redaktion. „Letztlich wird der Markt dann von den Engländern angestoßen. Es kann noch dauern, bis Bewegung reinkommt.“ Mehrere Klubs würden ihre Kader gerne verkleinern, ehe sie neue Profis verpflichten. „Der schwierigste Markt ist der Abgabemarkt, weil viele Vereine erst aktiv werden wollen, wenn sie Spieler abgegeben haben.“

Dass offizielle Transfermeldungen aktuell noch auf sich warten lassen, heißt jedoch nicht, dass nicht täglich auch potenzielle Zugänge mit dem Werksklub in Verbindung gebracht werden. Mit Mittelfeldspieler Robert Andrich von Union Berlin soll sich Bayer 04 bereits geeinigt haben. Der Vertrag des 26-Jährigen beim Hauptstadtklub endet 2022. Sollten sich beide Seiten auf eine Ablöse einigen können, wäre offenbar auch ein Wechsel zur kommenden Saison denkbar. Kommentieren wollte Rolfes entsprechende Meldungen nicht.

Der gebürtige Potsdamer Andrich lief in der vergangenen Spielzeit in 29 Bundesligapartien für die „Eisernen“ auf, erzielte fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Er war 2019 vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim zu den Berlinern gewechselt und erreichte mit Union die Conference League.