Bayer Leverkusen: Rudi Völler äußert sich zu Verbleib von Aleksandar Dragovic

Kehrtwende nach Retsos-Verletzung: Völler äußert sich zu Dragovic-Verbleib

Leverkusens Sportgeschäftsführer Rudi Völler glaubt nicht an einen Wechsel von Innenverteidiger Aleksandar Dragovic in diesem Sommer. Nach der Verletzung von Panagiotis Retsos kann sich der Klub das sportlich auch nicht leisten.

„Wenn kein verrücktes Angebot kommt, ist es eigentlich ausgeschlossen, dass wir ihn noch abgeben. Das war vor der Verletzung von Panagiotis Retsos sicher anders. Hinzu kommt, dass Dragovic es gut macht", sagte der Weltmeister von 1990 im Trainingslager der Werkself im österreichischen Zell am See. „Er macht einen besseren Eindruck als vor zwei Jahren, als wir ihn geholt haben."

Der 27-jährige Dragovic war nach einer schwachen Debüt-Spielzeit unterm Bayer-Kreuz in der vergangenen Saison an den englischen Erstligisten Leicester City ausgeliehen. Bei Bayer 04 hat er in Jonathan Tah und Sven Bender starke Konkurrenz im Kampf um die beiden zentralen Positionen in der Abwehr vor sich.

Trainer Heiko Herrlich hatte den österreichischen Nationalspieler zuletzt für dessen Leistung gelobt und sich für einen Verbleib des 1,87 Meter großen Abwehrspielers ausgesprochen. Nach der Verletzung von Panagiotis Retsos (Oberschenkelsehnenteilriss) stehen Herrlich aktuell inklusive Dragovic drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.

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Vize-Weltmeister Tin Jedvaj steigt erst in kommende Woche in die Vorbereitung ein, Retsos fällt noch mindestens sechs Wochen aus.

Leverkusen startet am 18. August mit dem Pokalspiel in Pforzheim in die Saison. Das Transferfenster schließt in Deutschland am 31. August.