Afrika-Cup Kossounou kehrt als Champion nach Leverkusen zurück

Leverkusen · Beim 2:1-Finalsieg der Elfenbeinküste gegen Nigeria steht Bayer Leverkusens Abwehrspieler Odilon Kossounou in der Startelf und spielt durch. Für den diesjährigen Gastgeber der Kontinentalmeisterschaft ist es der dritte Titel.

 Bayers Odilon Kossounou im Trikot der Elfenbeinküste.

Bayers Odilon Kossounou im Trikot der Elfenbeinküste.

Foto: Imgao/Kim Price

Odilon Kossounou kommt als Afrikameister zurück nach Leverkusen. Mit der Elfenbeinküste hat sich der Abwehrspieler der Werkself beim Afrika-Cup im eigenen Land am Sonntag im Endspiel 2:1 gegen Nigeria durchgesetzt.

Dabei gerieten die Ivorer zunächst in Rückstand (38.). Nach etwas mehr als einer Stunde sorgte aber Franck Kessié für den Ausgleich Ausgleichstreffer, Borussia Dortmunds Angreifer Sébastien Haller schoss in der 81. Minute das 2:1-Siegtor. Kossounou stand beim Sieg im Endspiel in der Startelf und absolvierte die Partie über die komplette Distanz, nachdem er zuvor im Halbfinale beim 1:0 gegen die Demokratische Republik Kongo eine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hatte. Für die Ivorer ist es der dritte Kontinentaltitel, zudem ist die Elfenbeinküste das erste Land seit Ägypten im Jahr 2006, das den Pokal im eigenen Land gewinnen konnte.

„Wir haben alle mitgefiebert mit Odi und sind sehr stolz auf ihn“, kommentiert Bayer Leverkusens Sportgeschäftsführer Simon Rolfes den Titelgewinn des Innenverteidigers. „Er hat mit seiner Mannschaft allen Widrigkeiten und Schwierigkeiten getrotzt und völlig verdient diesen Titel geholt. Wir freuen uns sehr mit ihm – und auch auf seine Rückkehr nach Leverkusen.“

Die K.o.-Phase hatte die Elfenbeinküste als einer der vier besten Gruppendritten erreicht. Im Achtelfinale folgte ein Sieg gegen den Senegal (1:1/5:4 nach Elfmeterschießen), danach gewannen die Ivorer im Viertelfinale gegen Mali (2:1), in dem Kossounou einen Elfmeter gegen sein Team verursachte, noch vor der Halbzeit vom Platz flog und daher in der Runde der letzten vier Teams zuschauen musste.

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