1. FC Kaiserslautern im Check Ache ist gegen Bayer einsatzbereit

Leverkusen · Bayer Leverkusens Finalgegner 1. FC Kaiserslautern kann wohl wieder auf 17-Tore-Angreifer Ragnar Ache bauen. Doch auch mit ihm ist der Zweitligist krasser Außenseiter.

 Kaiserslauterns Torjäger Ragnar Ache kann im DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen wieder spielen.

Kaiserslauterns Torjäger Ragnar Ache kann im DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen wieder spielen.

Foto: dpa/Uwe Anspach

Die Mannschaft In Kaiserslautern bangten die Fans bis zuletzt vor allem um die Einsatzfähigkeit der Leistungsträger Jan Elvedi und Ragnar Ache. Letzterer ist der Top-Stürmer im Kader der Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel. In dieser Saison plagte sich der 25-Jährige aber bereits mit diversen Verletzungen herum, nun schmerzte ihm die Achillessehne. Erst in dieser Woche konnte er wieder an Einheiten teil. „Er hat ordentlich trainiert“, sagte sein Coach. Gut sieht es auch bei Innenverteidiger Elvedi aus. Der Zwillingsbruder von Nico Elvedi (Gladbach) konnte wieder einsteigen, im letzten Saisonspiel gegen Braunschweig musste der 27-Jährige allerdings mit muskulären Problemen aussetzen. Definitiv nicht zur Verfügung stehen Julian Niehues (Kreuzbandriss) sowie Hendrick Zuck (Rehe nach Kreuzbandriss).

Die Form Funkel übernahm die „Roten Teufel“ auf Platz 16. der 2. Bundesliga in akuter Abstiegsgefahr mit 21 Punkten aus 21 Partien von Dimitrios Grammozis, der wiederum die Nachfolge von Dirk Schuster antrat. Drei Trainer in einer Saison zeigen bereits, dass einiges im argen lag bei dem Zweitligisten. Paradoxerweise war es eine 1:3-Niederlage gegen Hertha BSC, die über Umwege am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte – auf der Couch. Weil Braunschweig 1:0 gegen Wehen Wiesbaden gewann, waren die Pfälzer gerettet. Zum Abschluss der Spielzeit gab es ein erleichtertes 5:0 gegen den Klub, der zuvor Schützenhilfe leistete. Das Finale erreichte Feuerwehrmann Funkel mit dem FCK nach einem 2:0 beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken.

Darauf muss Bayer 04 achten Es besteht kein Zweifel: Die Werkself ist nicht nur im Vorteil, sondern haushoher Favorit gegen den traditionsreichen Klub aus dem Südwesten Deutschlands. Im Grunde kann sich der Deutsche Meister nur selbst schlagen. Nach dem fraglichen Torjäger Ache (17 Treffer) strahlt Marlon Ritter (12) im offensiven Mittelfeld die größte Gefahr aus. Danach allerdings wird es dünn, wenn es ums Einnetzen geht. WInterzugang Filip Kaloc hat sich als Glücksgriff im zentralen Mittelfeld erwiesen: Der Tscheche bringt Struktur in Spiel und strahlt mit 24 Jahren schon viel Souveränität aus.

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