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Bayer 04 Leverkusens nächster Gegner 1. FC Union Berlin im Check

Bayers Gegner Union im Check : Die Abwehr der Köpenicker ist das Prunkstück

Der 1. FC Union Berlin reist ohne Taiwo Awoniyi, dafür aber mit Max Kruse nach Leverkusen. Nur vier Mannschaften haben in der Hinrunde weniger Gegentore kassiert als die Köpenicker.

Die Mannschaft Trainer Urs Fischer muss ohne Topstürmer Taiwo Awoniyi auskommen. Der 25-jähirge Nigerianer bereitet sich mit seiner Nationalmannschaft auf den Africa-Cup vor – wie die beiden Werkself-Profis Edmond Tapsoba (Burkina-Faso) und Odilon Kossounou (Elfenbeinküste). Darüber hinaus muss Union auf Sheraldo Becker, Pawel Wszolek (beide Corona) und Laurenz Dehl (Aufbautraining) verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Keita Endo. Auf dem Wintertransfermarkt bleibt es bislang ruhig bei den „Eisernen“. Anfang des Jahres wechselte Defensivmann Dominique Heinz aus Freiburg an die Spree – und Cedric Teuchert, der vor rund einem Jahr in der 88. Minute das 1:0-Siegtor gegen Bayer erzielte, spielt nun bei Hannover 96


Die Form Allen Unkenrufen zum Trotz hat Union die Dreifachbelastung durch die Teilnahme an der Conference League gut bewältigt. Zwar verabschiedeten sich die Hauptstädter nach der Gruppenphase hinter Feyenoord Rotterdam und Slavia Prag aus dem internationalen Fußball, aber sie verloren in der Bundesliga nie den Anschluss an die Europapokalplätze. Momentan rangiert Fischers Elf mit nur einem Punkt Rückstand zur Werkself auf Rang sieben – und steht im Gegensatz zu Bayer im Achtelfinale des DFB-Pokals. Am 19. Januar kommt es zum Berliner Derby gegen Hertha BSC.

Darauf muss Bayer 04 achten Das Prunkstück der Köpenicker ist die Defensive. Nur 21 Gegentore mussten sie bislang in der Liga hinnehmen, besser waren nur der FC Bayern, der SC Freiburg (je 16) und der FSV Mainz (17). Die Mannschaft agiert extrem kompakt sowie laufstark und ist stark im Umschaltspiel. Hinzu kommt die betont robuste Gangart, die es spielerisch besseren Teams schwer macht. Und dann ist da noch Max Kruse, den man freilich nie aus den Augen verlieren sollte.