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Bayer 04 Leverkusen: Zidan Sertdemir gehört fest zum Profikader

Toptalent aus Dänemark : Zidan Sertdemir gehört jetzt fest zu Bayers Profikader

Eigentlich sollte der 16-jährige Däne für Bayer Leverkusens U19 spielen und bei den Profis trainieren, um zu reifen. Doch Zidan Sertdemir gehört nun fest zum Profikader – und trägt die alte Rückennummer von Kai Havertz.

Die 29 ist eine Rückennummer mit Geschichte in Leverkusen. Kai Havertz trug sie einst, während er sich vom Megatalent zum gestandenen Profi und wertvollsten deutschen Spieler entwickelte. Im Sommer 2020 wechselte er für rund 100 Millionen Euro – inklusive etwaiger Bonuszahlungen – zum FC Chelsea. Inzwischen ist er Champions-League-Sieger. Im Finale im erzielte er Ende Mai das entscheidende Tor gegen Manchester City.

Ob Zidan Sertdemir eine vergleichbare Entwicklung hinlegt, wird die Zukunft zeigen. Sicher ist aber, dass er die Nummer 29 tragen wird und ab sofort fest zum Profikader der Werkself gehört. Der 16-Jährige, der erst Anfang Juli für kolportierte 2,5 Millionen Euro vom dänischen Klub FC Nordsjaelland nach Leverkusen wechselte, hat Eindruck hinterlassen – nicht nur im Trainingslager in Zell am See (Österreich) vergangene Woche.

Eigentlich war geplant, dass er vorerst für die U19 des Werksklubs spielt und mit den Profis trainiert, um so langsam an das höchste Leistungsniveau herangeführt zu werden. Davon ist nun nicht mehr die Rede. Stattdessen soll der Däne individuelle Schulungen erhalten und könnte in der anstehenden Saison auch schon für die Profis zum Einsatz kommen.

„Natürlich haben wir die Hoffnung, dass er sich hier gut weiterentwickelt. Das war bei Julian Brandt, Florian Wirtz oder Kai Havertz nicht anders. Dass wir solchen Spielern die Möglichkeit geben wollen, Spielpraxis zu sammeln, weiß auch der Trainer“, sagte Bayers Sportgeschäftsführer Rudi Völler während des Trainingslagers.

Auch Trainer Gerardo Seoane ist voll des Lobes, wenn es um den zentralen Mittelfeldspieler geht: „Er ist hochtalentiert, hat sehr gute Anlagen in Sachen Spielübersicht und Ballkontrolle“, sagte der Schweizer, fügte aber auch hinzu: „Er ist einfach noch sehr jung. Daher ist es wichtig, ihn Schritt für Schritt aufzubauen.“