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Bayer 04 Leverkusen will Florian Wirtz auf dem Boden halten

„Aufgabe des gesamten Klubs“ : Bayer 04 will Überflieger Wirtz auf dem Boden halten

Bayer Leverkusens Florian Wirtz ist mit 18 Jahren bereits Leistungsträger der Werkself. Auch am Samstag gegen den FSV Mainz werden seine Qualitäten gefragt sein, doch Trainer Gerardo Seoane betont: „Er ist ein junger Spieler und darf auch Fehler machen.“

Er ist 18 Jahre, nach Dortmunds Erling Haaland aktuell zweitbester Scorer der Bundesliga und eilt von einem Rekord zum nächsten: Die Rede ist von Florian Wirtz. Wer derzeit über Bayer Leverkusen spricht, kommt nicht drumherum, die Leistungen des Youngster explizit hervorzuheben. Der gebürtige Pulheimer hat in den vergangenen drei Spielen jeweils ein Tor sowie eine Vorlage beigesteuert und dazwischen auch noch als Joker in der Europa League geglänzt. Dass er trotz dieser Fabelleistungen nicht abhebt, sei nun Aufgabe des gesamten Klubs, betont sein Trainer Gerardo Seoane vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen Mainz 05.

„Wir haben kompetente Leute mit viel Erfahrung, die ihm zur Seite stehen“, sagt der Schweizer Fußballfachmann. Er lobt explizit die Opferbereitschaft und die Demut seines schon jetzt heiß umworbenen Profis, der in Leverkusen einen Vertrag bis 2026 ohne Ausstiegsklausel unterschrieben hat. „Er ist ein junger Spieler, der gewisse Erfahrungen machen muss und auch Fehler machen darf. Wichtig ist, dass wir ihn begleiten und er auf dem richtigen Weg bleibt.“

Auf einem guten Weg befindet sich die Werkself derzeit auch insgesamt. Beim 3:1 zuletzt in Stuttgart haben die Rheinländer bewiesen, dass sie eine Partie auch in Unterzahl und durch geschickte taktische Anpassungen gepaart mit einer starken Willensleistung für sich entscheiden können. Gegen den Tabellennachbarn aus Mainz wird es nun vor allem darauf ankommen, einen Weg zu finden, die mit erst zwei Gegentoren beste Defensive der Liga zu knacken.

„Wir stehen vor der Aufgabe, die nötigen Lösungen gegen ihre Kompaktheit zu finden, um dann in gute Abschlusssituationen zu kommen“, berichtet Seoane. Sein Pendant aus Mainz, Bo Svensson, sieht seine Mannschaft trotz des ebenfalls guten Saisonstarts nicht auf Augenhöhe mit Leverkusen. Die Bezeichnung „Spitzenspiel“ hält er für unangebracht. „Wenn es nach der Hinrunde ähnlich aussieht, verspreche ich, andere Worte zu finden.“