Bayer 04 Leverkusen: Team von Peter Bosz testet gegen PEC Zwolle und Preußen Münster

Zwei Testspiele: Doppelte Generalprobe für Bosz und Bayer 04

Die Werkself testet am Freitag gegen den niederländischen Erstligisten aus Zwolle und gegen Preußen Münster. Während das erste Spiel für Zuschauer frei zugänglich ist, wird die Begegnung gegen Münster unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Auf die Frage, was sein Team bei den Testspielen am Freitag gegen PEC Zwolle (14 Uhr) und Preußen Münster (16.15 Uhr, beide im Ulrich-Haberland-Stadion) besser als beim 4:0 gegen Twente Enschede machen müsse, antwortete Peter Bosz lapidar: „Alles muss besser werden.“ Der neue Trainer von Bayer 04 lässt sich vor den letzten beiden Partien vor dem Rückrundenstart kommende Woche Samstag gegen Mönchengladbach (15.30 Uhr, BayArena) nicht in die Karten schauen. Er ist optimistisch, dass seine Mannschaft die neue Spielweise zügig adaptiert.

Immer wieder unterbrach Bosz dafür am Donnerstag das Trainingsspiel der Werkself, nahm sich einzelne Spieler zur Seite und erklärte, was diese in den einzelnen Situationen hätten anders oder besser machen können. Um seine Idee vom Fußball zu vermitteln, nimmt sich der 55 Jahre alte Trainer alle Zeit, die er braucht. Wie lange es insgesamt benötigt, bis seine Profis das neue System verinnerlicht haben, konnte er allerdings nicht sagen. „Das hängt davon ab, wie intelligent die Spieler sind und wie schnell sie es verstehen“, erklärte der Nachfolger von Heiko Herrlich.

Was den Fitnesszustand der Profis betrifft, zeigte sich der ehemalige Dortmund-Coach zufrieden. „Sie sind in einer guten Verfassung“, betonte Bosz und verwies auf die kurze Pause mit maximal zehn freien Tagen. „Da geht nicht viel verloren.“ Für seine Spielphilosophie sei eine gute körperliche Verfassung wichtig. „Die Spieler müssen 90 Minuten durchhalten. Aber das können sie.“ Einzelne, die sich in der Vorbereitung bislang hervorgetan haben, wollte Bosz nicht nennen. Die Mannschaft stehe im Fokus. „Wichtig ist, dass sie zusammen verstehen, was wir von ihnen wollen.“

Gegen den niederländischen Erstligisten aus Zwolle und den Drittliga-Siebten aus Münster hofft Bosz, dass seine Elf weniger Chancen als gegen Enschede zulässt. Bosz: „Aber es gibt noch viele andere Sachen, an denen wir arbeiten.“ Während das erste Spiel für Zuschauer frei zugänglich ist, wird die Begegnung gegen Münster unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

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