Letzter Gruppenspieltag So stehen die Chancen für Bayers WM-Teilnehmer

Leverkusen · Bayer Leverkusens Profis Piero Hincapie, Jeremie Frimpong, Sardar Azmoun und Exequiel Palacios haben mit ihren jeweiligen Nationalteams gute Aussichten auf das Erreichen des Achtelfinals bei der Weltmeisterschaft in Katar.

 Argentiniens Exequiel Palacios (r.) im Zweikampf mit einem Mexikaner.

Argentiniens Exequiel Palacios (r.) im Zweikampf mit einem Mexikaner.

Foto: AP/Jorge Saenz

An diesem Dienstag und Mittwoch entscheidet sich für die vier WM-Teilnehmer von Bayer 04, ob und wie es für sie und ihre jeweiligen Nationalmannschaften beim Turnier in Katar weitergeht. Wir zeigen, welche Profis sich am meisten Hoffnungen auf die Runde der letzten 16 Mannschaften machen dürfen.

Der offenbar von mehreren englischen Spitzenklubs, darunter der FC Chelsea, als Transferziel ausgemachte Piero Hincapie trifft am Dienstag (16 Uhr) mit Ecuador auf den Senegal. Zum Weiterkommen reicht den Südamerikanern ein Remis. Bei einer Niederlage muss Ecuador auf eine höhere Pleite der Niederländer im Parallelspiel gegen Katar hoffen. Kurios würde es, sollte Ecuador genau so hoch verlieren wie die Niederlande. Dann entscheidet schließlich die Fair-Play-Wertung übers Weiterkommen.

Auch den Niederländern, bei denen Jeremie Frimpong in den ersten beiden Partien nicht zum Einsatz kam, reicht im dritten und letzten Gruppenspieler ein Unentschieden für den Achtelfinaleinzug. Im unwahrscheinlichen Fall einer Niederlage gegen den bereits ausgeschiedenen Gastgeber müsste „Oranje“ derweil auf einen ecuadorianischen Sieg oder eine höhere Niederlage hoffen. Bei einer Punkteteilung zwischen Ecuador und dem Senegal ist sogar eine eigene Niederlage mit einem Tor Unterschied erlaubt.

Sardar Azmoun und der Iran haben durch den Last-Minute-Erfolg gegen Wales die Chance auf die K.o.-Runde gewahrt. Ein Sieg im letzten Gruppenspiel an diesem Dienstag (20 Uhr) gegen die USA würde definitiv fürs Weiterkommen reichen. Bei einem Unentschieden dürfte England in der Parallelpartie gegen Wales nicht verlieren.

Erst am Mittwoch (20 Uhr) ist Leverkusens vierter WM-Fahrer an der Reihe: Mit seinen Argentiniern trifft Exequiel Palacios auf Polen. Bei einem eigenen Erfolg steht die „Albiceleste“ sicher im Achtelfinale, bei einem Remis müssten sie auf eine Punkteteilung zwischen Mexiko und Saudi-Arabien hoffen. Sollten die Mexikaner gewinnen, dürfte der Sieg allerdings nur so hoch ausfallen, dass sie am Ende keine bessere Tordifferenz als die Argentinier haben.

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