Bayer 04 Leverkusen: Simon Rolfes spricht über Bayers Chancen im Endspurt

Leverkusens Sportdirektor : Rolfes stimmt Bayer auf Kampf um Europa ein

Bayers Sportdirektor Simon Rolfes bescheinigt sowohl Mannschaft als auch Trainer eine „gute Entwicklung“ in der Rückrunde. Diese soll im Ideallfall am Sonntag mit einem Sieg gegen Frankfurt fortgesetzt werden.

Seit Dezember ist Simon Rolfes Sportdirektor von Bayer 04. In seinen ersten Monaten im Amt ist bereits viel unter dem Bayer-Kreuz passiert: Die Werkself hat in Peter Bosz einen neuen Tainer bekommen, den Rekordmeister FC Bayern München vor eigenem Publikum mit 3:1 geschlagen, sich im Pokal beim Zweitligisten aus Heidenheim blamiert und eine Niederlagenserie von drei Spielen hinnehmen müssen. Inzwischen ist die Mannschaft jedoch wieder auf Kurs. Selbst die Champions League wäre mit einem Sieg am Sonntag (18 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt in Reichweite.

„Es kämpfen noch viele Mannschaften um die internationalen Plätze“, sagt Rolfes im klubeigenen TV. Diese Konstellationen habe es in den vergangenen Jahren in der Form nicht gegeben. „Und viele Mannschaften spielen eine gute Rückserie“, betont der 37-Jährige. Das halte auch die Spannung innerhalb der Mannschaft hoch, erklärt der Ehrenspielführer des Werksklubs. „Wir werden noch einige Punkte brauchen, um nächstes Jahr international zu spielen.“

Dass das Bosz-Team nach der Niederlagenserie nun die Kurve bekommen und drei Siege in Serie geschafft hat, helfe enorm. Gegen Nürnberg und Stuttgart habe die Werkself das nötige Selbstvertrauen für den Schlussspurt gesammelt. Mannschaft und Trainer hätten zudem eine „gute Entwicklung“ genommen. Rolfes: „Wir sind flexibler geworden.“ Diese Flexbilität und Variabilität müsse die Elf auch am Sonntag gegen die Eintracht wieder unter Beweis stellen.

Denn Rolfes erwartet eine ebenfalls sehr selbstbewusste Auswahl von Coach Adi Hütter. „Sie setzen ihre Spielweise mit einer unglaublichen Energie durch und werden aktuell von der Euphorie getragen. Wir wissen, was uns erwartet.“ Bayer müsse versuchen, seine fußballerischen Qualitäten einzusetzen, um den Europa-League-Halbfinalisten zu besiegen.

Wie auch Coach Bosz will Rolfes das vermeintliche Endspiel um den letzten Champions-League-Platz „nicht zu hoch hängen“. Es sei schließlich auch nur eine von noch drei Partien im Bundesliga-Endspurt. Noch spiele Leverkusen auch gegen den FC Schalke (11. Mai) und in Berlin (18. Mai).

„Deswegen ist es wichtig, dass die Mannschaft konzentriert bleibt.“ Und das am besten schon 90 Minuten gegen die Eintracht.

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