Bayers Kaderplanung Rolfes bleibt beim Thema Diaby gelassen

Leverkusen · Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes gibt Auskunft zu seinen Plänen mit Moussa Diaby, Mykhaylo Mudryk und Charles Aránguiz. Für Mitchell Weiser findet er ungewöhnlich klare Worte.

Bayers designierter Sportgeschäftsführer Simon Rolfes lehnt sich auf dem Trainigsplatz an einen Caddy.

Bayers designierter Sportgeschäftsführer Simon Rolfes lehnt sich auf dem Trainigsplatz an einen Caddy.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Der 1. Juli ist ein besonderer Tag für Simon Rolfes. An diesem Freitag wird er das Erbe von Rudi Völler als Bayer Leverkusens Sportgeschäftsführer antreten. Der Übergang ist allerdings sanft. Der 40-Jährige wurde in den vergangenen Jahren an die Aufgabe herangeführt. Im operativen Geschäft ist er ohnehin schon lange federführend. „Natürlich ist es etwas Besonderes, in Rudi Völlers Fußstapfen zu treten“, sagt Rolfes. „Er ist ohne Frage eine große Figur des deutschen Fußballs. Das sieht man alleine schon an den ganzen Positionen, die er im Laufe der Jahrzehnte hatte. „Das ändert aber nichts an der Aufgabe, die vor mir liegt. So wie Rudi seine Fußstapfen hinterlassen hat, ist es auch mein Ziel, Bayer Leverkusen zu entwickeln und meine Sicht des Fußballs einzubringen.“ Einer der stärksten Hebel dafür ist freilich die Kaderplanung. Wir geben einen Überblick zu den wichtigsten Personalien.