Hoffnung vor Partie in München Weiser will endlich punkten mit Bayer 04

Leverkusen · Das Gefühl, in der Münchner Arena auf dem Rasen zu stehen und einen Sieg feiern zu können, kennt kein anderer Spieler von Bayer 04 so gut wie Mitchell Weiser. Der Leverkusener spielte 21 Mal für den FC Bayern.

Mitchell Weiser (r.) hofft in München auf den ersten Sieg.

Mitchell Weiser (r.) hofft in München auf den ersten Sieg.

Foto: Sport-Pressefoto Schüler/Jörg Schüler

Von 2012 bis 2015 trug der gebürtige Troisdorfer das Trikot des Rekordmeisters, absolvierte in dieser Zeit 21 Partien für den FCB. Als Gegner der Münchner, die Weiser vor drei Jahren zunächst in Richtung Hertha BSC verließ, konnte der Rechtsverteidiger jedoch keinen weiteren Sieg in der bayerischen Landeshauptstadt hinzufügen. Am Sonntag hofft er, diesen Umstand mit seinen neuen Teamkollegen von Bayer 04 zu ändern.

„Ich weiß, dass es schwer wird, in München zu gewinnen. Aber wir fahren mit der Hoffnung dorthin, etwas mitzunehmen“, sagte Weiser am Dienstag. Drei Punkte seien zudem dringend notwendig „für unser Selbstvertrauen“, betonte der 24-Jährige. In den Trainingseinheiten habe der Sommer-Zugang gespürt, dass die Mannschaft trotz des enttäuschenden Saisonstarts mit Niederlagen in Mönchengladbach und gegen Wolfsburg positiv gestimmt sei. „Alle glauben daran, dass wir dort etwas mitnehmen können.“

Dass es zu seinem ehemaligen Team und Branchenprimus gehe, interessiere dabei nur am Rande. „Die Bundesliga ist Motivation genug. Natürlich ist München die Mannschaft, die als schwerstes zu schlagen ist in der Liga. Aber Leverkusen war in den letzten Jahren nah dran, hat immer gut gespielt gegen Bayern. Daran wollen wir anknüpfen und Punkte mitnehmen“, sagte er.

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Tatsächlich hat sich die Werkself in den vergangenen beiden Spielzeiten durchaus beachtlich in München geschlagen – auch wenn keine Punkte gewonnen wurden. Weiser, der nach dem Wechsel von Benjamin Henrichs zum AS Monaco als Rechtsverteidiger wohl gesetzt ist, will derweil im Training weiter alles geben, um seinen Stammplatz zu behalten. „Ich will es ihm schwer machen, mich draußen zu lassen.“

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