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Bayer 04 Leverkusen: Kai Havertz wird Leverkusen wohl um Freigabe bitten

Laut „Sport Bild“ : Havertz wird Leverkusen wohl um Freigabe bitten

Jungstar Kai Havertz wird Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen laut einem Medienbericht zeitnah um seine Freigabe bitten. Der 21-Jährige besitzt noch einen Vertrag bis 2022.

Offenbar soll der FC Chelsea bereit sein, die von Leverkusen geforderten 100 Millionen Euro für den 21 Jahre alten Nationalspieler zu bezahlen. Das berichtet die „Sport Bild“ am Mittwoch. Havertz besitzt bei Bayer noch einen Vertrag bis Juni 2022.

An dem Offensivspieler waren zuletzt viele Topklubs interessiert, haben aufgrund der Coronakrise aber von einem Angebot in diesem Sommer abgesehen. Auch der deutsche Rekordmeister Bayern München sieht sich offenbar nicht in der Lage, eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich zu zahlen. "Ich sage es ganz klar: Das wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge zuletzt bei Sport1.

Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler nimmt die Angelegenheit gelassen. "Es ist für keinen ein Geheimnis, dass es Interessenten gibt", sagte Völler dem kicker: "Aber jetzt laden erstmal alle ihre Akkus auf, danach geht es in die Vorbereitung für die Europa League. Wir wollen alles tun, da erfolgreich zu sein."

Chelsea hat für die neue Saison schon Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig für 53 Millionen Euro verpflichtet. Der Londoner Klub um Abwehrchef Antonio Rüdiger ist nach der in diesem Sommer auslaufenden Transfersperre gewillt, groß zu investieren.

(eh/sid)