Bayer 04 Leverkusen: Heiko Herrlich wird für seinen Mut belohnt

Kommentar zur Rotation bei Bayer : Für den Mut belohnt

Maximale Rotation, maximaler Erfolg. Heiko Herrlich ist im letzten Gruppenspiel der Europa League ein Risiko eingegangen - und wurde belohnt. Ein Kommentar.

Gleich mehrere fitte Stammkräfte wie Kai Havertz, Kevin Volland, Charles Aranguiz und Lukas Hradecky hatte Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich der Werkself erst gar nicht mit nach Zypern genommen. Sie blieben in Leverkusen und wurden für den Hinrunden-Schlussspurt geschont.

Bei einer Niederlage der B-Mannschaft beim AEK Larnaka hätte sich der 47-Jährige Werkself-Trainer wohl einige kritische Fragen anhören dürfen. Doch es kam anders. Leverkusen siegte souverän mit 5:1, Platz eins und die damit verbundenen zusätzlichen Einnahmen sowie ein vermutlich machbares Los für das Sechzehntelfinale sind sicher.

Spieler, die zuletzt selten glänzen konnten, durften in Nikosia zudem Spielpraxis und Selbstvertrauen tanken. Herrlichs Risiko hat sich also ausgezahlt. Um aber mit einer positiven Note in die Winterpause zu gehen, benötigt die Werkself weitere Erfolge in der Bundesliga. Am besten schon am Sonntag bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt.

(sb)
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