1. FC Heidenheim im Gegnercheck Aufsteiger kommt über Konter und Standards zum Erfolg

Leverkusen · Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg spielt eine starke Saison, ist gefährlich bei Standards und kann auch defensiv dagegenhalten. Seit acht Spielen ist das Team von Trainer Frank Schmidt unbesiegt – nun kommt Bayer Leverkusen.

 Jan-Niklas Beste (r.) ist mit sechs Toren und zehn Vorlagen bester Scorer der Heidenheimer.

Jan-Niklas Beste (r.) ist mit sechs Toren und zehn Vorlagen bester Scorer der Heidenheimer.

Foto: dpa/Uwe Anspach

Die Mannschaft Heidenheims Trainer Frank Schmidt dürfte auf seine eingespielte Formation setzen. In seiner 17. Saison mit den Rot-Blau-Weißen ließ er zuletzt zwei Mal dieselbe Startelf auflaufen. Lediglich Innenverteidiger Thomas Keller (Kreuzbandriss) und Stürmer Elidon Qenaj (Trainingsrückstand) stehen ihm gegen die Werkself nicht zur Verfügung.

Die Form Mit 27 Punkten auf Platz neun hat der Aufsteiger aktuell nichts mit der Abstiegszone zu tun. Nach dem 2:1 in Bremen folgte das 0:0 gegen Dortmund und zuletzt ein 1:1 bei der TSG Hoffenheim. In diesem Jahr ist Heidenheim noch ungeschlagen, die letzte Niederlage setzte es Anfang Dezember bei RB Leipzig (1:2).

Darauf muss Bayer 04 achten Nominell ist Leverkusen auf jeder Position besser besetzt als das Team aus Baden-Württemberg. Allerdings sind die Heidenheimer eine verschworene Einheit mit großem Selbstvertrauen, das durch die Serie an ungeschlagenen Spielen in den vergangenen Wochen noch einmal gewachsen sein dürfte. Der FCH ist defensiv stabil und gut organisiert, was die Laufbereitschaft betrifft, ist die Mannschaft mit bereits 2557 gelaufenen Kilometern in 21 Partien die Spitze der Liga. Mit sechs Kontertoren sind die Ostalbstädter gemeinsam mit der Werkself und nach dem BVB zudem die zweitbeste Mannschaft im Umschaltspiel. Auch die meist von Topscorer Jan-Niklas Beste (6 Tore/10 Vorlagen) getretenen Ecken sind eine Waffe.

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