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Bayer 04 Leverkusen: Amine Adli und Andrey Lunev fallen lange aus

Verletzungspech : Zwei weitere Bayer-Profis fallen lange aus

Bayer Leverkusens Flügelstürmer Amine Adli hat sich beim 1:2 gegen den FC Augsburg das Schlüsselbein gebrochen. Er fehlt der Werkself damit erneut für eine längere Zeit – genau wie Torhüter Andrey Lunev.

Der französische U21-Nationalspieler Amine Adli hatte erst am Samstag im Heimspiel gegen den FC Augsburg sein Comeback gefeiert. Zuvor fehlte er der Werkself beinahe fünf Monate wegen eines Sehnenrisses im Oberschenkel. Der 2021 aus Toulouse gekommene Angreifer wurde in der 61. Minute eingewechselt, musste aber noch vor Spielende wieder vom Rasen. Eine Untersuchung am Sonntag ergab, dass sich der 22-Jährige das linke Schlüsselbein gebrochen hat. Laut Klubangaben wird Adli erst nach der Länderspielpause im September wieder ins Geschehen eingreifen können.

Andrey Lunev, der gegen Augsburg den rotgesperrten Kapitän Lukas Hradecky zwischen den Pfosten vertrat, hat sich ebenfalls verletzt und fehlt dem Werksklub mittelfristig. Bei einem Abschlag erlitt der Russe eine Sehnenverletzung im rechten Oberschenkel. Auch er wird rund sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Auch für den 30-Jährigen ist es der zweite längerfristige Ausfall in diesem Jahr. Im Januar hatte sich der Routinier einen Syndesmoseriss zugezogen und war für rund drei Monate außer Gefecht gesetzt.

Robert Andrich ist derweil nach seinem in der Partie in Dortmund (0:1) erlittenen Blutergusses im Hüftbereich guter Dinge, am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim wieder dabei zu sein. Bei „Sky“ sagte der Mittelfeldspieler, dass er „voll im Zeitplan“ liege. Wie schwerwiegend die Verletzung von Karim Bellarabi ist, ist derweil unklar. Gegen Augsburg fehlte der Außenangreifer laut seines Trainers Gerardo Seoane, da Rückenprobleme auf den Oberschenkel ausgestrahlt hätten.

Florian Wirtz komplettiert das Lazarett der Werkself. Er hat seine Reha nach Kreuzbandriss in dieser Woche auf Ibiza fortgesetzt. Das Top-Talent wird frühestens kurz vor Beginn der WM in Katar zurückerwartet.