Bayer 04 Leverkusen: 1. FC Köln mit Rückenwind zum Rivalen

Bayer Leverkusen: Köln mit Rückenwind zum Rivalen

Der 1. FC Köln reist mit fünf Punkten aus den letzten drei Spielen nach Leverkusen. Mit einem weiteren Erfolg wollen die Domstädter noch auf einen Europa-League-Rang vorstoßen.

Die Mannschaft Der FC ist nicht nur in Top-Form, sondern auch topfit. Neben dem langzeitverletzten Marcel Risse (Kreuzbandriss), der einst bei Bayer 04 ausgebildet wurde, fehlt lediglich Nachwuchsstürmer Sehrou Guirassy mit muskulären Problemen. Der österreichische Trainer Peter Stöger kann komfortabel planen.

Die Form Köln befindet sich im Schlussspurt der laufenden Saison. Die Domstädter wollen noch auf einen Europa-League-Rang vorstoßen. Dafür haben sie gute Karten. Die Tordifferenz von plus sieben ist ein klarer Vorteil im Vergleich zur Konkurrenz, die entweder personelle Probleme (Hertha BSC) hat, oder der es an Erfahrung mangelt (SC Freiburg, Werder Bremen). Hervorstechend ist neben Top-Torschütze Anthony Modeste (25 Tore), der noch Chancen auf die Torjäger-Kanone hat, und Rechtsverteidiger-Eigengewächs Lukas Klünter auch Leonardo Bittencourt, der als erstarkter Spielmacher viel individuelle Qualität ins Kölner Spiel bringt. Er und Reserve-Angreifer Artjoms Rudnevs treffen überdies auf ihren Ex-Trainer Tayfun Korkut, den sie aus Hannoveraner Erstligazeiten kennen. Im Aufwind ist auch der Mann von TV-Moderatorin Laura Wontorra: Angreifer Simon Zoller hat beim emotionalen FC-Anhang einen schweren Stand, traf aber zuletzt im 4:3-Tor-Spektakel gegen Bremen und dürfte wieder von Beginn an spielen. Er dürfte den Japaner Yuya Osako verdrängen, der gut mit Modeste harmoniert, aber bisweilen nicht torgefährlich genug ist.

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Die Perspektiven Am Geißbockheim dürfte bald Stress aufkommen: Der FC wird es ins internationale Geschäft schaffen. Auch, weil zur Not der siebte Platz reicht, wenn Borussia Dortmund am 27. Mai den DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewinnt.

(jim)
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