Erfurter riskiert Rauswurf: Fußballer gibt sich als Papst aus

Erfurter riskiert Rauswurf : Fußballer gibt sich als Papst aus

Erfurt (RPO). Was hat sich Joseph Laumann vom Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt da bloß gedacht? Unter falschem Namen wollte der 24-Jährige "heimlich" ein Testspiel beim niederländischen Verein Vitesse Arnheim absolvieren: Kurzerhand nannte er sich Joseph Ratzinger.

Der Mittelfeldspieler Joseph Laumann fiel bei Rot-Weiß Erfurt schon länger durch "schlechte Trainingsleistungen, Disziplinlosigkeit, Geldstrafen" auf, schreibt der "Express". Deswegen wurde der gebürtige Marokkaner aus dem Kader gestrichen.

Laumanns Reaktion: Er schaute sich nach einem neuen Arbeitgeber um. Vitesse Arnheim wollte er in einem Testspiel gegen den Zweitligisten Agovv Apeldoorn von seinem fußballerischen Talent überzeugen.

Sein Verein durfte davon natürlich nichts wissen. Als die niederländischen Journalisten ihn nach der Begegnung nach seinem Namen fragten, musste er sich deswegen einen ausdenken: "Joseph Ratzinger", antwortete er schnell und gab sich damit den bürgerlichen Namen von Papst Benedikt XVI.

Diese Antwort blieb auch in Thüringen nicht ungehört. Dem "Express" sagte Erfurts Manager Stephan Beutel: "Das ist äußerst dumm von Laumann. Wir werden auf jeden Fall disziplinarische Maßnahmen erlassen, Geldstrafen, auch der Rauswurf ist möglich. Der war bei dem Testspiel ja noch nicht mal versichert."

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