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Finaltag der Amateure: Wichtiges Zeichen und Anerkennung für kleine Vereine

Finaltag der Amateure : Ein wichtiger Tag für die Kleinen

Der Finaltag der Amateure ist der große Tag der Kleinen. Einmal im Jahr haben die unterklassigen Vereine die Chance, sich live auf großer TV-Bühne zu präsentieren. Das ist wichtig für den Sport und eine Bereicherung für die Fans.

Einmal im Jahr haben die Fußball-Amateure ihren Auftritt auf der großen Bühne – beim Finaltag der Amateure. Dann finden seit der Saison 2015/16 die Endspiele in allen Verbandspokalen statt und werden im Fernsehen übertragen. Eine Aufmerksamkeit, die den Amateur-Klubs aus den unteren Ligen sonst nie zuteil wird. Die Amateure haben sich diese große Bühne verdient. Unter oft schwierigen finanziellen Bedingungen bilden sie den Nachwuchs aus. Sie vermitteln wichtige Werte wie Teamfähigkeit, Einsatz und Zusammenhalt. Die meisten Trainer und Betreuer machen das ehrenamtlich in ihrer Freizeit.

Der Finaltag ist aber auch ein wichtiges Zeichen in Zeiten, in denen Fans eine Entfremdung zwischen Profi-Teams und Basis beklagen. Da kommt der Finaltag der Amateure genau richtig, um das Wesentliche dieses Sports wieder in den Vordergrund zu rücken: Fußball ohne viel Schnickschnack. Bei den Amateuren geht es nicht um den höchsten Marktwert. Natürlich geht es – wie bei den Profis auch – um den Erfolg. Aber statt über teure Top-Stars und Kunsttücke vor dem Tor, führt der Weg dahin bei den Fünft- und Viertligisten über Spaß am Spiel, Leidenschaft und Teamgeist. Da wird es mit harten Zweikämpfen auch mal dreckig auf dem Platz. Und nicht selten setzt sich so der vermeintliche Außenseiter durch. Der Kampf der Kleinen gegen die Großen macht den Fußball seit jeher faszinierend. Nur ist der Ausgang im Fußballgeschäft inzwischen allzu oft schon klar. Deswegen ist der Finaltag der Amateure nicht nur eine verdiente Auszeichnung für diese, sonder auch eine spannende Abwechslung für die Zuschauer.