Orkan Sabine: 1. FC Köln möchte Derby gegen Borussia Mönchengladbach nicht in der Karnevalszeit nachholen

Nach Derby-Absage wegen Sturmtief „Sabine“ : Heldt gegen Nachholtermin in der Karnevalszeit

Das Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln ist wegen des Sturmtiefs abgesagt worden. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht. Horst Heldt plädiert dafür, dass das Derby nicht mehr im Februar ausgetragen wird.

Der 1. FC Köln möchte das am Sonntag ausgefallene rheinische Derby in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach nicht in der Karnevalszeit im Februar austragen. Dies erklärte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt am Sonntag. „Wir werden uns gegen einen Termin im Februar aussprechen, weil das nicht in unsere Aktivitäten passt“, sagte Heldt. Nach Meinung von Borussia Mönchengladbachs Mediendirektor sei ein Nachholtermin in zwei bis vier Wochen denkbar, sagte Markus Aretz dem Vereinsportal „borussia.de“. Über einen Nachholtermin wolle die DFL „im Laufe der nächsten Woche“ informieren.

+++++Das müssen die Fans nach der Derby-Absage wissen+++++

Da an einem Wochenende keine Nachholtermine frei sind, muss die Partie unter der Woche ausgetragen werden. Dies könnte eventuell in einer Champions-League-Woche an einem Spieltag ohne deutsche Beteiligung am frühen Abend sein. Ein solcher Tag wäre Mittwoch, der 26. Februar - Aschermittwoch. Am Montag und Dienstag davor, finden jeweils die Umzüge in Köln und Mönchengladbach statt, an denen auch Spieler teilnehmen.

Am frühen Sonntagmorgen hatte Borussia Bekanntgegeben, dass das Derby abgesagt wurde. „Borussia hat sich in enger Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach, der Feuerwehr, der Polizei und der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu der Absage des Spiels entschieden“, teilte der Bundesligist mit. Vor allem die Abreise der Tausenden Fans nach dem für 15.30 Uhr angesetzten Spiel wäre zu gefährlich geworden. Gleiches ließ der rheinische Rivale verlauten.

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Für die Spielabsage am Sonntag zeigte Heldt großes Verständnis. „Schade, wir hätten natürlich gerne gespielt, aber die Sicherheit geht vor. Man muss Rücksicht nehmen auf die Zuschauer, die zum Spiel kommen“, sagte er. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wurden für den Nachmittag schon starke Sturmböen erwartet, die sich nach Spielende zur Abreise der Besucher relativ schnell verstärken sollen.

(dpa/old)