Horst Heldt will mit dem 1. FC Köln reden - Hannover 96 ihn nicht ziehen lassen

Sportdirektor-Posten beim FC: Horst Heldt will mit dem 1. FC Köln reden

Hannovers Manager Horst Heldt will schnell mit dem 1. FC Köln über einen möglichen Wechsel reden. Es sei etwas Besonderes, wenn sich die Chance ergebe, für einen Heimatverein zu arbeiten.

"Das ist eine außergewöhnliche Situation für mich, deshalb muss ich das Gespräch führen", sagte Heldt am Freitag nach dem 1:1 (0:1) des niedersächsischen Fußball-Bundesligisten gegen den VfB Stuttgart. "Ich muss mir das anhören", betonte der Sportdirektor.

Heldt wies darauf hin, dass Köln "mein Heimatverein ist". Daher sei es etwas "Besonderes - da bin ich groß geworden. Da besteht Interesse. Ich muss das für mich bearbeiten im Kopf." Der 96-Manager betonte, dass noch keine Entscheidung gefallen sei.

Zum Zeitpunkt des Gespräches mit den Verantwortlichen des Liga-Konkurrenten erklärte Heldt: "Es trifft sich gut, dass wir schon heute gespielt haben." Der 1. FC spielt am Sonntag in Berlin, so dass von einem Gespräch am Samstag ausgegangen werden kann.

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96-Klubchef Martin Kind hatte zuvor beim TV-Sender Eurosport bekräftigt, dass er Held nicht abgeben will. "Wir sind sehr zufrieden mit Herrn Heldt. Er macht einen guten Job und ist gut anerkannt", sagte Kind vor dem Spiel und betonte: "Wir haben einen Vertrag. Und gemeinsam wollen wir den Vertrag erfüllen." Er wies darauf hin, dass Hannover 96 "bereits die Rückrunde und die neue Saison" plane." Das stehe einer Entscheidung im Wege.

"Ich weiß, dass der 1. FC Köln ein Problem hat. Wenn die erwarten, dass 96 das Problem löst, um dann im Ergebnis ein eigenes Problem zu haben, das ist kein Geschäftsmodell über das man ernsthaft diskutieren kann", sagte Kind.

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(dpa)