Nachfolge offen 1. FC Köln trennt sich nach Bundesliga-Abstieg von Trainer Schultz

Köln · Die Zweitliga-Saison nach dem siebten Bundesliga-Abstieg nimmt der 1. FC Köln mit einem neuen Trainer in Angriff. Der bisherige Coach Timo Schultz und der Verein werden nicht zusammen weiterarbeiten.

Bundesliga 2023/24: Die Trainerwechsel der Saison
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Die Trainerwechsel der Bundesliga-Saison 2023/24

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Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln und Trainer Timo Schultz werden ihre Zusammenarbeit in der Zweiten Liga nicht fortsetzen. Dies teilte der rheinische Klub am Montag mit. Der Vertrag des 46-Jährigen, der zu Jahresbeginn als neuer Hoffnungsträger verpflichtet wurde, endet ohnehin am 30. Juni 2024. Auch seine beiden Co-Trainer André Pawlak und Kevin McKenna werden gehen.

„Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller.

Nur drei Siege in 18 Spielen

Schultz, der zuvor beim FC Basel und dem FC St. Pauli gearbeitet hatte, schaffte in der Rückrunde mit den Kölnern nicht mehr die Wende. In 18 Spielen unter ihrem neuen Trainer schafften die Rheinländer nur drei Siege und kamen nie aus der Abstiegszone heraus. „Da wir unser großes Ziel – den Klassenerhalt – nicht erreicht haben, bin ich der Meinung, dass es konsequent und richtig ist, dass jemand anderes einen Neuanfang startet“, erklärte Schultz.

Über die Nachfolge wurde noch nichts bekannt. Dem neuen Trainer steht aber eine äußert schwierige Situation bevor. Die Mannschaft wird ihre besten Spieler verlieren. Abwehrspezialist ist Jeff Chabot hat sich bereits dem VfB Stuttgart angeschlossen. Und wegen der Fifa-Sperre für zwei Transferperioden können die Kölner in diesem Sommer keine Spieler verpflichten und nur auf zurückkehrende Leihspieler und Talent aus dem eigenen Nachwuchs setzen.

(lonn/dpa)
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