1. FC Köln will beim FC Bayern München punkten - und danach aufs Oktoberfest

Köln spekuliert auf Sensation : Erst beim FC Bayern punkten - und danach aufs Oktoberfest

Kölns Trainer Achim Beierlorzer reist trotz drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen mit Ambitionen nach München. Nach der Partie beim Rekordmeister wird der FC aufs Oktoberfest gehen

Aufsteiger 1. FC Köln spekuliert vor dem Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Serienmeister FC Bayern München auf eine Sensation. „Es haben schon viele Mannschaften geschafft, bei den Bayern zu punkten. Und natürlich rechnen wir uns auch etwas aus“, sagte Trainer Achim Beierlorzer: „Mit der Vorgabe Schadensbegrenzung ranzugehen, wäre der völlig falsche Ansatz. Ich kann der Mannschaft ja nicht sagen: Lasst uns möglich knapp verlieren.“

Natürlich werde es „eine ganz große Aufgabe“ in München, dennoch kündigte Beierlorzer an, sein Team wolle „aktiv sein und mutig spielen. Und diesen Mut wollen wir auch schon in der Aufstellung und der taktischen Ausrichtung zeigen.“ Die Kölner haben bisher drei von vier Saisonspielen verloren.

Er selbst habe „durchaus eine Affinität“ zum FC Bayern, gestand der Franke Beierlorzer, dessen Bruder Bertram von 1981 bis 1986 beim FC Bayern spielte: „Prinzipiell sehe ich die Bayern gerne gewinnen. Nur nicht am Samstag.“

Nach dem Spiel, auch das stellte der 51-Jährige klar, wird der FC aufs Oktoberfest gehen: „Und zwar unabhängig vom Ergebnis.“ Geplant sei ein Team-Event mit der kompletten Geschäftsstelle und dem gesamten Kader. „Wir werden auch versuchen, die nach München zu bekommen, die nicht zu den ersten 20 gehören“, sagte Beierlorzer.

Köln zwei bis drei Wochen ohne Verstraete

Auf Birger Verstraete wird der FC beim FC Bayern verzichten müssen. Bei dem zentralen Mittelfeldspieler wurde am Donnerstagmorgen ein arthroskopischer Eingriff am Meniskus durchgeführt. Grund sei „ein kleiner Einriss“ gewesen, erklärte Beierlorzer. Verstraete hatte sich schon seit Wochen mit Knieproblemen rumgeplagt.

Der 25 Jahre alte Belgier war vor der Saison für rund vier Millionen Euro von KAA Gent gekommen und hat in den bisherigen fünf Saisonspielen bis auf vier Minuten immer auf dem Platz gestanden.

(dpa/old)