1. FC Köln: Holstein Kiel fordert zehn Millionen für Markus Anfang

Köln angeblich interessiert: Kiel fordert zehn Millionen für Trainer Anfang

Alles auf Anfang? Das angebliche Interesse des 1. FC Köln am Erfolgscoach von Holstein Kiel stellte sogar das 2:2 des Tabellenführers im Spitzenspiel des 16. Zweitliga-Spieltags gegen Verfolger Fortuna Düsseldorf in den Schatten und rief heftige Reaktionen an der Förde hervor.

"Markus Anfang aus seinem Vertragsverhältnis auszulösen, wird nicht für kleines Geld möglich sein. Bei der derzeitigen Marktlage werden wir unseren Trainer unter zehn Millionen Euro nicht abgeben", sagte Holstein-Präsident Steffen Schneekloth mit Blick auf die Kölner, der sich am Sonntagmittag von Peter Stöger trennten.

Zwar hat das Bundesliga-Schlusslicht mit Stefan Ruthenbeck eine Übergangslösung bis zur Winterpause gefunden, doch der in Köln geborene Anfang, dessen Familie in der Domstadt lebt, ist für die Rheinländer ein hochinteressanter Kandidat.

Einen wasserdichten Treueschwur zum Zweitliga-Aufsteiger, der weiterhin Kurs auf einen Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga hält, brachte der offenbar Umworbene nach der Partie gegen Düsseldorf jedenfalls nicht über die Lippen: "Ich werde wahrscheinlich noch im nächsten Jahr in Kiel sein und habe einen Vertrag bis 2019, der aber nur für die 2. Liga gilt."

Noch aber ist der 43-Jährige in Kiel tätig und durfte mit dem Remis gegen Düsseldorf zufrieden sein. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, was die Jungs gegen diesen starken Gegner abliefern." Mit einem Sieg am Freitag (18.30 Uhr/Live-Ticker) bei Eintracht Braunschweig könnten sich die Störche vorzeitig die vor Saisonbeginn unerreichbar scheinende Herbstmeisterschaft sichern.

(sid)