1. FC Köln: Auch Timo Horn geht mit dem FC in die zweite Liga

Torhüter bleibt in Köln : Auch Horn geht mit dem FC in die zweite Liga

Nach Jonas Hector und Marco Höger bleibt auch Timo Horn dem 1. FC Köln treu. Der Torhüter macht von seiner Ausstiegsklausel keinen Gebrauch. Der 24-Jährige wird auch in der kommenden Saison und unabhängig von der Ligazugehörigkeit das Trikot des FC tragen.

"Der FC ist mein Verein, in Köln bin ich zu Hause. Deshalb habe ich immer gesagt, dass ich es mir vorstellen kann, diesen Weg mitzugehen, wenn die Perspektive stimmt", sagte Horn am Donnerstag und ergänzte: "Ich möchte das, was diese Saison schief gelaufen ist, wieder wettmachen."

Ziel für die kommende Saison ist der direkte Wiederaufstieg. "Falls es in die zweite Liga geht, ist das Ziel klar. Wir wollen sofort wieder aufsteigen", sagte Horn.

Geschäftsführer Armin Veh meinte: "Timo ist beim FC groß geworden, hat hier den Sprung zu den Profis geschafft und ist zum Führungsspieler gereift. Er lebt den FC und ist bereit, unseren Weg in jedem Fall mitzugehen."

Noch-Trainer Stefan Ruthenbeck glaubt nach dem Bekenntnis von Horn zum Bundesligisten, dass die Profis des Tabellenletzten die verbleibenden drei Partien couragiert angehen. "Solche Nachrichten tun uns gut. Das wird uns für die letzten Spiele Mut machen", sagte der 46-Jährige.

Vor dem Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) sind die Kölner mit 22 Punkten abgeschlagener Letzter. Der Abstand auf die Breisgauer, die auf Relegationsplatz 16 stehen, beträgt acht Zähler. Am 33. und 34. Spieltag trifft der 1. FC Köln zu Hause auf Meister Bayern München und auswärts auf den VfL Wolfsburg, der wie Freiburg und der FSV Mainz 05 30 Punkte hat.

Im Vertrag des früheren U21-Nationalspielers Horn, der bis zum 30. Juni 2022 läuft, existiert eine Ausstiegsklausel, die es ihm erlaubt, bereits in diesem Sommer den FC für rund neun Millionen Euro Ablöse zu verlassen. Der Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro war von diversen Vereinen im In- und Ausland umworben worden.

Nationalspieler Hector hatte am Montag trotz des drohenden Abstiegs und lukrativer Angebote seinen Vertrag bis 2023 verlängert und damit ein vielbeachtetes Zeichen gesetzt.

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