Albert Caspers weiter Präsident: 1. FC Köln will an die Börse

Albert Caspers weiter Präsident: 1. FC Köln will an die Börse

Köln (rpo). Die Zukunft des 1. FC Köln an der Börse. Neben der Bestätigung des Präsidenten Albert Caspers beschloss die Mitgliederversammlung des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln am Donnerstagabend mit Drei-Viertel-Mehrheit die Umwandlung der Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft.

Neben Caspers wurden auch die beiden Vizepräsidenten Klaus Dieter Leister und Bernd Steegmann im Kristallsaal der Kölner Messe bestätigt.An der Umwandlung des FC in eine Kapitalgesellschaft hatte Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann schon vorher keinen Zweifel gelassen: "Wir haben im Vorfeld unsere Mitglieder eingehend informiert und es gab keine kritischen Rückfragen. Viele wollten einfach nur wissen: Wann kann man die Aktien erwerben?"

Der Klub will mit der Satzungsänderung "den Zugang zum Kapitalmarkt verbessern und das Haftungsrisiko reduzieren". Der Hauptgrund sei aber, "den FC auf eine Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner vorzubereiten oder die Basis für einen Börsengang zu legen". Der FC will seinen aktuellen Jahresumsatz in Höhe von 62 Millionen bis zur Saison 2003/2004 auf 87 Millionen steigern.

Albert Caspers schloss nach den Transfers von Rigobert Song und Marc Zellweger wie zuletzt auch schon FC-Trainer Ewald Lienen weitere Zugänge kategorisch aus: "Weitere Aktionen auf dem Transfermarkt sind ausgeschlossen, da läuft nichts mehr. Wir vertrauen unserer Mannschaft."

(RPO Archiv)
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