Sebastian Vettel droht Strafversetzung

Verspätet bei der Nationalhymne: Vettel droht Strafversetzung

Sebastian Vettel hatte andere Sorgen. Kurz vor dem Formel-1-Rennen von Japan mussten seine Mechaniker wegen einer defekten Zündkerze noch mal am Ferrari schrauben. Das vorzeitige Aus des 30-Jährigen in Suzuka nach nur wenigen Runden ließ sich später dennoch nicht abwenden.

Vor dem Start am Sonntag fehlte Vettel jedoch in der Aufstellung zur Nationalhymne und wurde dafür von den Formel-1-Rennkommissaren verwarnt.

Was nach einer Lappalie klingt, könnte für Vettel noch Konsequenzen haben. Suzuka ist seine zweite Verfehlung 2017, kommt in dieser Saison noch eine dritte ausdrücklich wegen eines Vergehens auf dem Asphalt hinzu, wird der Hesse mit einer Strafversetzung von zehn Startplätzen sanktioniert. Dies sieht Punkt 18.2 der Sportregularien vor.

(dpa)