Finale der Kart-WM in Kerpen: Schumi nach Vorlauf auf Platz acht

Finale der Kart-WM in Kerpen : Schumi nach Vorlauf auf Platz acht

Kerpen (rpo). Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher liegt nach seinem Vorlauf bei der Kart-WM in Kerpen auf Rang acht. Der Ferrari-Star verpasste eine bessere Platzierung durch Probleme mit der Wasserpumpe. Von welcher Startposition der 32-Jährige ins Rennen geht, entscheidet sich bei den abschließenden Vorläufen am Sonntagvormittag, bei denen Schumacher nicht startet. Er kann sich somit auf keinen Fall verbessern.

Zuvor hatte das Wetter dem Gaststarter Michael Schumacher einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Weltmeister fuhr am Samstag auf dem Erftlandring in seiner Gruppe zwar in 48,057 Sekunden die Bestzeit, kam aber dennoch nur auf den insgesamt 22. Platz im Training.

Die zweite Qualifikationsgruppe hatte wenige Minuten nach Schumacher auf der abtrocknenden Strecke bessere Bedingungen und fuhr komplett schneller als der Ferrari-Star.

Trainingsschnellster war der WM-Führende Vitantonio Liuzzi aus Italien in 45,386 Sekunden vor dem Briten Lewis Hamilton (45,682) und Giedo van der Garde aus den Niederlanden (45,765). Aus der Reihenfolge nach dem Training ergibt sich die Gruppeneinteilung für insgesamt drei Qualifikationsrennen, in denen bis Sonntagvormittag die Startaufstellung für die beiden Endläufe am Sonntag (13.45 Uhr und 15.25 Uhr) ermittelt wird. Im ersten dieser Qualifikationsrennen fuhr Schumacher beim Sieg von Liuzzi von Startposition 15 bis auf Rang 8 nach vorne. Von den insgesamt 42 Teilnehmern dürfen 34 in den Rennen an den Start gehen.

Liuzzi führt vor den letzten beiden WM-Läufen am Sonntag mit 156 Punkten die Gesamtwertung vor seinem Landsmann und Titelverteidiger Davide Fore (125) an. Der 15 Jahre alte Maximilan Götz aus Uffheim bei Würzburg, neben Gaststarter Schumacher einziger deutscher Teilnehmer, kam auf Platz 32.

Insgesamt kamen am Samstag rund 3.000 Zuschauer auf den Erftlandring, die meisten, um Lokalmatador Schumacher aus der Nähe zu sehen. Der viermalige Formel-1-Champion hatte sich selbst für die Vergabe des WM-Finales auf seine Heimatbahn eingesetzt, auf der er einst seine ersten Runden gedreht hatte. Der 32-Jährige wollte sich mit seinen jungen potenziellen Nachfolgern messen, ohne sich aber in den Mittelpunkt der Veranstaltung zu stellen.

(RPO Archiv)