Formel-1-WM in Monaco: Schumacher befürchtet Regenchaos und Unfälle

Formel-1-WM in Monaco : Schumacher befürchtet Regenchaos und Unfälle

Monte Carlo (RPO). Dem heutigen Formel-1-Rennen in Monaco droht ein Regenchaos - und damit verbundene Unfälle am Fließband. Nicht nur Rekordweltmeister Michael Schumacher befürchtet wegen der angekündigten Regenfälle und der fehlenden Traktionskontrolle eine spektakuläre 66. Auflage des Großen Preises durch die Straßenschluchten von Monaco.

Die technische Fahrhilfe sei in Monte Carlo sehr hilfreich gewesen. Da die Traktionskontrolle nun verboten ist, verursache das "natürlich einige Rutschmanöver, die die Fans lieben werden und wo wir Zuschauer Spaß dran haben. Das wird noch viel interessanter, wenn es wie vorhergesagt regnen sollte und gemischte Umstände vorhanden sind", sagte der siebenmalige Champion.

Die Ferari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen starten aus der ersten Reihe. Der Deutsche Nico Rosberg hofft nach seinem sechtem Rang in der Qualifikation auf eine Überraschung, Nick Heidfeld muss das Feld auf Startplatz 13 von hinten aufrollen. Das dürfte schwierig werden.

Für den Kölner Privatsender RTL war der Ferrari-Berater, der in Monte Carlo fünf Mal siegte und 2001 den letzten Sieg für die "Roten" im Fürstentum einfuhr, am trainingsfreien Freitag in einem offenen Ferrari 430 Spider eine Proberunde durch die Straßenschluchten des Fürstentums gefahren. "Das ist schon sehr einzigartig hier. So einen Streckencharakter gibt es eigentlich nur noch in Macao, wo es fast noch intensiver, aber mit einem Formel-1-Auto nicht befahrbar ist. Monaco ist irrational, aber phantastisch", schwärmte Schumacher.

(sid/chk)