Race of Champions 2018: Mick Schumacher ist heiß auf sein Duett mit Sebastian Vettel

Gemeinsam beim Race of Champions: Mick Schumacher ist heiß auf sein Duett mit Sebastian Vettel

Neues Dream-Team: Mick Schumacher feiert an der Seite von Ferrari-Star Sebastian Vettel sein Debüt beim Race of Champions - und will an die Erfolge seines Vaters anknüpfen.


Mick Schumacher ist schon ganz aufgeregt. "Überwältigt" sei er, dass er "überhaupt eine Einladung bekommen" hat, sagte der Formel-2-Pilot vor dem Race of Champions. Bei der Winterpausen-Gaudi am Wochenende in Mexiko-Stadt bildet der 19-Jährige zusammen mit Ferrari-Star Sebastian Vettel ein neues Dream Team - und will an die Erfolge seines Vaters mit dem Heppenheimer anknüpfen.

"Ich fühle mich geehrt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, den mein Vater so geliebt hat und bei dem er die Latte zusammen mit Sebastian sehr hoch gelegt hat", sagte Formel-3-Europameister Schumacher, dessen Papa Michael an der Seite von Vettel zwischen 2007 und 2012 sechs Siege in Serie in der Nationenwertung einfuhr: "Sebastian ist so eine große Nummer bei dieser Veranstaltung. Ich möchte natürlich ein würdiger Teamkollege für ihn sein."

Keine Frage, Schumacher geht topmotiviert in die Spaß-Veranstaltung. Gefahren wird im ehemaligen Baseball-Stadion der Formel-1-Strecke auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez, am Samstag geht es zunächst um die Nationenwertung. Sowohl Vettel als auch Schumacher sind dann auch Sonntag im Einzel am Start (Livestream jeweils ab 20 Uhr MEZ auf raceofchampions.com oder der Facebook-Seite von Schumacher).

Gut möglich, dass Schumacher in Mexiko-Stadt mit Vettel auch über seine Zukunft sprechen wird. Schließlich soll der Sohn des Rekordweltmeisters angeblich vor einem Einstieg in Ferraris Talentschmiede stehen. Zuletzt hatte unter anderem die Gazzetta dello Sport berichtet, nur noch letzte Details müssten geklärt werden, ehe wieder ein Schumacher im berühmtesten Rennwagen der Welt sitzt. Ferrari sei an "Mick natürlich interessiert, das war nie ein Geheimnis", sagte dazu ein Ferrari-Sprecher dem SID. "Im Moment" gebe es aber nicht mehr zu sagen.

Sollte sich Schumacher der so genannten "Ferrari Academy" anschließen, könnte er für Vettel ein wichtiger Helfer auf dem Weg zum ersehnten WM-Titel im Kampf mit Titelverteidiger Lewis Hamilton (Mercedes) werden. Neben seinem Engagement für Prema in der Formel 2 würde er dann nämlich wohl bei den Formel-1-Testfahrten für die Scuderia während der Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben. Schumacher könnte zudem die Rolle eines Simulatorfahrers übernehmen.

Doch erst einmal zählt für Schumacher sein Auftritt in Mexiko an der Seite von Vettel. Auch da will er ja in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten. "Ich freue mich extrem auf das Race of Champions und will natürlich mein Bestes geben", sagte er.

(lt/sid)
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