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Krieg gegen die Ukraine: Ecclestone entschuldigt sich für Aussagen über Putin

Ex-Formel-1-Chef : Ecclestone entschuldigt sich für Aussagen über Putin und den Krieg

Bernie Ecclestone hatte mit Aussagen über Wladimir Putin für Aufsehen gesorgt. Nun hat er sich entschuldigt. Der frühere Formel-1-Chef schwärmte vom russischen Präsidenten – und machte die Ukraine für den Angriffskrieg verantwortlich. Die Formel 1 distanzierte sich.

Bernie Ecclestone hat sich nach über einer Woche für seine umstrittenen und irritierenden Äußerungen über Wladimir Putin und den russischen Einmarsch in die Ukraine entschuldigt. Der 91 Jahre alte ehemalige Geschäftsführer der Formel 1 sagte beim britischen Sender Sky Sports: „Die Menschen kommen oft und sagen oder machen Dinge, ohne all zu viel nachzudenken. Wahrscheinlich war das bei mir auch so.“

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">&#39;I&#39;d still take a bullet for him.&#39;<br><br>Bernie Ecclestone says Ukrainian President Zelensky should have listened to Putin to avoid war because Putin &#39;is a sensible person&#39;. <a href="https://t.co/jZ1hLnrYTU">pic.twitter.com/jZ1hLnrYTU</a></p>&mdash; Good Morning Britain (@GMB) <a href="https://twitter.com/GMB/status/1542400005729828864?ref_src=twsrc%5Etfw">June 30, 2022</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Er könne auch verstehen, dass die Leute denken würden, „dass ich verteidige, was er in der Ukraine gemacht hat, aber das mache ich nicht“. Ecclestone erklärte, dass er selbst noch während des Zweiten Weltkriegs geboren worden sei. „Ich weiß also, wie es sich anfühlt, und es tut mir leid für die Menschen in der Ukraine, die für etwas leiden müssen, was sie nicht getan haben.“ Und es tue ihm leid, wenn er mit seinen Aussagen jemanden verärgert habe, „weil ich das nicht gewollt habe“.

Ecclestone hatte in einer TV-Morgensendung unter anderem gesagt, dass Putin mit der Invasion in die Ukraine lediglich etwas getan habe, „von dem er dachte, dass es das Richtige für Russland wäre“. Putin sei eine „erstklassige Persönlichkeit“, hatte Ecclestone auch gesagt. Er würde für den Kremlchef noch immer „durchs Feuer gehen“.

Auch die Formel 1 hatte auf diese Aussagen reagiert und betont, dass Ecclestones Meinung „in sehr deutlichem Gegensatz zur Position moderner Werte unseres Sports“ stehe.

(old/dpa)