Katzenfreund Nico Rosberg gegen "unermesslich machtvollen" Lewis Hamilton

"Krieg der Sterne" : Katzenfreund Rosberg gegen "unermesslich machtvollen" Hamilton

Der "Krieg der Sterne" um die WM-Krone der Formel 1 zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton geht in Österreich in die nächste Runde.

Nico Rosberg mit Kätzchen, Lewis Hamilton mit Samuel L. Jackson: Wenn Bilder mehr sagen als tausend Worte, dann dürften die beiden Mercedes-Stars vor der nächsten Episode im "Krieg der Sterne" um die WM-Krone in der Formel 1 in diesen Tagen einen interessanten Blick in ihr Inneres gegeben haben. Während sich WM-Spitzenreiter Rosberg via Twitter gänzlich tiefenentspannt präsentiert, dreht sein Verfolger wieder am großen Showbiz-Rad.

Nach dem Ende der Silberpfeil-Siegesserie in Montreal, verursacht durch technische Probleme am bis dato so schnellen und zuverlässigen F1 W05 Hybrid, musste vor allem der ausgefallene Ex-Weltmeister Hamilton erstmal tief durchatmen. "Es ist frustrierend, wenn man es nicht selbst in der Hand hat", sagte der Engländer vor dem achten Saisonrennen am kommenden Wochenende im österreichischen Spielberg.

Selbst in der Hand hat Hamilton dagegen seine Freizeitgestaltung. Zunächst einmal war ein neues Tattoo fällig. "Powerful beyond measure" steht nun unterhalb seiner Schlüsselbeinregion: "unermesslich machtvoll". Dazu gab es einen Kompass mitten auf die Brust, der 29-Jährige ist also eingenordet.

Nach einem Trip zum Motorrad-Grand-Prix nach Barcelona, bei dem Zweiradfreund Hamilton mächtig die Reifen qualmen ließ, mischte er sich in London unter die illustre Gästeschar einer Gala und machte ein paar Selfies. Neben Niki-Lauda-Darsteller Daniel Brühl posierte auch Samuel L. Jackson, der coole Killer aus dem Kultstreifen "Pulp Fiction", zusammen mit Hamilton.

Und Rosberg? Der freute sich über einen neu entdeckten Kletterfelsen und schöne Momente mit seinem roten Kater. Das (süße) Bild mit "The Rockster" hätte noch vor ein paar Wochen allen Kritikern in die Karten gespielt, die dem "netten Herrn Rosberg" den für einen Champion nötigen Killerinstikt abgesprochen hatten.

Doch nachdem der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg in seiner Heimat Monaco erstmals die Krallen gezeigt und Hamilton eiskalt ausgekontert hatte und anschließend in Montreal seinen angeschlagenen Silberpfeil im Gegensatz zum Teamkollegen als Zweiter in die Punkte steuerte, sind die Zweifler verstummt.

Ruhe soll auch im zwischenzeitlich schwierigen persönlichen Verhältnis der beiden ehemaligen Kart-Kumpels einkehren. "Ich habe Nico angerufen, wir haben über Monaco gesprochen und diese Situation bereinigt", sagte Hamilton der Sport Bild: "Vor allem war es uns beiden wichtig, dem Team zu zeigen, dass wir weiter gut zusammenarbeiten werden."

Hamilton lobte zudem die Mercedes-Teamleitung, die "managt das sehr gut. Man muss vielleicht wissen: Ihr oberstes Ziel ist der Konstrukteurs-Titel. Der bringt das Geld. Das Team ist also die Nummer eins." Erst danach "kommen Nico und ich und unsere persönliche Schlacht". Vielleicht gab's dafür ja ein paar Tipps von Jackson, der bekanntlich auch über persönliche "Star Wars"-Erfahrungen verfügt. Möge die Macht mit ihnen sein.

(sid)
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