Großer Preis von Mexiko: Sebastian Vettel schreibt die WM ab

Großer Preis von Mexiko: Vettel schreibt die Weltmeisterschaft ab

Ferrari-Star Sebastian Vettel macht sich angesichts des großen Rückstandes auf Lewis Hamilton keine Hoffnungen mehr im Titelkampf der Formel 1. Trotz seiner missglückten Überholmanöver will er seinen Fahrstil nicht ändern.


"Irgendwo ist die WM noch im Kopf", sagte der Heppenheimer zwar, aber der "Fokus liegt auf dem Sieg" beim Großen Preis von Mexiko (Sonntag, 20.10 Uhr MEZ/RTL).

"Wir wissen, was wir tun müssen, um die WM offen zu halten, aber natürlich hängt es nicht nur von unserem Ergebnis ab", sagte Vettel am Donnerstag. Vor dem drittletzten Saisonrennen hat er 70 Punkte Rückstand auf Hamilton. Selbst wenn Vettel in Mexiko gewinnt, reicht Hamilton schon ein siebter Platz zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Zuletzt in Austin hatte Vettel Kritik geäußert an Ferrari, viele Wochen Entwicklungsarbeit seien ins Leere gelaufen. Man habe "bisher nicht alles verstanden", was da offenbar technisch schief gelaufen ist: "Wir haben noch viel Arbeit zu tun." Ein "Auf und Ab" in der Saison sei "ganz normal", sagte Vettel: "Vielleicht war der Unterschied zwischen dem Auf und dem Ab manchmal zu groß."

Nach den drei Drehern in den letzten fünf Rennen, die ihn viele Punkte gekostet haben, sieht Vettel keine Veranlassung, seinen Fahrstil zu ändern. "Ich versuche es beim nächsten Mal außen herum", sagte er im Scherz. Bei den verhängnisvollen Manövern war er stets auf der Innenseite unterwegs. Grundsätzlich habe er aber diesbezüglich "keine Bedenken", sagte Vettel, der bei sich keinen mentalen Knacks feststellen kann. Er habe "keine Angst vor dem nächsten Überholmanöver", sagte er.

(sid/ako)
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