Großer Preis von Kanada: Max Verstappen im freien Training vor Sebastian Vettel

Großer Preis von Kanada: Verstappen vor im freien Training vor Vettel - drei Teams auf Augenhöhe

Das Qualifying zum Großen Preis von Kanada verspricht zum Dreikampf der Topteams zu werden. Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) war wie schon am Freitag auch im Abschlusstraining überraschend der schnellste Mann im Feld.

Nur 49 Tausendstelsekunden trennten den Niederländer (1:11,599 Minuten) allerdings von Sebastian Vettel (Heppenheim) im Ferrari, weitere zwei Tausendstel dahinter lag dessen Teamkollege Kimi Räikkönen (Finnland).

Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (Großbritannien) lag als Vierter rund eine Zehntelsekunde zurück. Allerdings ließ der Mercedes-Pilot im letzten Sektor seiner schnellsten Runde ein wenig Zeit liegen. Verstappens Red-Bull-Kollege Daniel Ricciardo (Australien) und Valtteri Bottas (Finnland) im zweiten Mercedes belegten mit etwas größerem Abstand die Plätze fünf und sechs. Renault-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) konnte mit dem achten Rang zufrieden sein.

Vettel liegt in der WM-Wertung 14 Punkte hinter Hamilton, der im Rennen am Sonntag (20.10 Uhr MEZ/RTL) durch seinen siebten Montreal-Sieg mit Rekordhalter Michael Schumacher gleichziehen kann.

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Die Kräfteverhältnisse im Qualifying am Samstagabend deutscher Zeit (20.00 Uhr/RTL) dürfen nun mit Spannung erwartet werden. Ferrari und Red Bull starten mit neuen Ausbaustufen ihrer Power-Units, Mercedes musste das Upgrade verschieben und könnte auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in der entscheidenden Phase des Qualifyings daher einen Nachteil haben.

Ferrari hat offensichtlich seine Probleme vom Freitag in den Griff bekommen, als man lange nach dem richtigen Setup und dem nötigen Tempo suchte. Red Bull wirkt mit dem eigentlich unterlegenen Renault-Motor indes stärker als erwartet. Dies könnte Verstappen die Chance zu einem Befreiungsschlag eröffnen. Der Niederländer fiel in diesem Jahr hauptsächlich durch Unfälle und Fehler auf und wurde dafür heftig kritisiert.

(SID)