Formel 1: Max Verstappen nach Schubser weiter sauer auf Esteban Ocon

Verstappen nach Schubser gegen Ocon: „Ich war wirklich noch ruhig, es hätte schlimmer kommen können“

Formel-1-Rüpel Max Verstappen (21) ist wegen des Vorfalls mit Esteban Ocon (22) auch knapp zwei Wochen später noch in Rage. Sein Rivale sei mit einem Schubser noch glimpflich davongekommen.

Auf die Frage, ob er im Rückblick nun anders reagieren würde, sagte der Red-Bull-Pilot: "Nein, würde ich nicht." Ocon habe noch Glück gehabt, dass er von Verstappen nach dem Rennen in Brasilien nur geschubst worden sei.

"Ich kam da hin und habe eine andere Reaktion von ihm erwartet. Wir sind alle emotional, da hatte ich gerade den Sieg verloren", sagte Verstappen über die Begegnung der beiden in der Garage des Weltverbandes FIA beim Wiegen: "Dafür war ich wirklich noch ruhig, es hätte noch schlimmer sein können." Was hätte er machen sollen, fragte Verstappen bei der Pressekonferenz vor dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi (Sonntag, 14.10 Uhr MEZ/RTL): "Ihm die Hand schütteln und 'Danke' sagen?"

Verstappen wollte auch auf Nachfrage nicht sagen, was bei dem Wortwechsel gesprochen wurde. "Etwas, das ich nicht erwartet habe. Keine direkte Entschuldigung", sagte er nur.

Ein unnötiger Unfall mit dem weit zurückliegenden Ocon (Racing Point Force India) hatte Verstappen in Brasilien den Sieg gekostet, anschließend beschimpfte der Niederländer seinen Rivalen und schubste ihn mehrfach. Ocon bekam für den Crash eine Strafe, Verstappen muss für seine Entgleisung nach dem Rennen Sozialstunden ableisten.

(sid/ako)
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