Formel 1 in Montreal: Winnie Harlow winkt Sebastian Vettel zu früh ab

Fauxpas bei Formel-1-Rennen in Montreal: Model winkt Vettel zu früh ab

Sebastian Vettel feierte beim Großen Preis von Kanada seinen 50. Formel-1-Sieg. Doch der erste Erfolg für Ferrari in Montreal seit 2004 durch Michael Schumacher wird auch durch eine kuriose Panne im Gedächtnis bleiben.

Vettels Sieg stand zwei Runden zu früh fest, weil das kanadische Model Winnie Harlow die Zielflagge bereits nach der 69. von 70 Runden geschwenkt hatte. Laut Reglement galt damit die Reihenfolge am Ende der vorherigen Runde als Endergebnis.

Harlow war durch den Veranstalter Liberty Media zu der Ehre gekommen, das Rennen zu beenden. Doch die 23-Jährige erhielt die Fahne zu früh und dachte, dass sie nun winken soll. Dabei war noch eine Runde zu fahren. Auf Instagram erklärte das Model später die Panne: „Wenn sie dir eine Runde zu füh sagen, dass du die Fahne schwenken sollst! Du hattest einen Job, Sir!“

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Auswirkungen auf das Ergebnis hatte der Fauxpas aber nicht. Und Vettel reagierte richtig, auch wenn das Rennen laut Regelwerk durch das Schwenken der Fahne bereits beendet war.

„Das war verwirrend. Ich habe die Rundenzahl auch auf meinem Lenkrad und wusste, dass noch eine zu fahren ist. Sogar einige Streckenposten haben schon an der Strecke gefeiert. Aber das Team hat mir gesagt: ,Fahr bloß weiter'“, sagte der viermalige Weltmeister, der durch seinen dritten Saisonsieg auch wieder die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat. Vettel liegt nach sieben von 21 Rennen einen Punkt vor seinem großen Rivalen Lewis Hamilton (England).

(togr/SID)