Formel-1 Ärger um Benzinenge bei Ferrari: Charles Leclerc behält Podestplatz

Formel-1-Finale in Abu Dhabi : Leclerc behält trotz Ärger um Benzinmenge seinen Podestplatz

Nach der letzten Runde des Formel-1-Rennens beim Saisonfinale in Abu Dhabi war längst noch nicht Schluss. Die Rennkommissare mussten noch einen Regelverstoß von Ferrari verhandeln - mit glimpflichen Ausgang für die Fahrer.

Sebastian Vettels Ferrari-Stallrivale Charles Leclerc behält seinen Podestplatz beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi. Die Rennkommissare erkannten zwar einen Verstoß bei der korrekten Angabe der Benzinmenge in dessen roten Rennwagen an. Ferrari erhielt dennoch nur eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro. Dies gaben die Stewards knapp dreieinhalb Stunden nach der Zieldurchfahrt auf dem Yas Marina Circuit bekannt. Leclerc war beim letzten Saisonrennen Dritter geworden. Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hätte als Vierter als erster von einer Strafe gegen den Monegassen profitiert.

Die Formel-1-Rennkommissare hatten kurz vor dem Start mitgeteilt, dass der Kraftstoff im Wagen Leclercs vor dem Verlassen der Boxengasse überprüft wurde. Es habe demnach einen beträchtlichen Unterschied zwischen den Angaben der Scuderia und der tatsächlichen Menge im Auto gegeben. „Wir glauben, dass alle unsere Messungen korrekt sind. Eine ist nicht stimmig“, hatte Teamchef Mattia Binotto vor der Urteilsverkündung gesagt. Ein Einspruch ist noch möglich.

Ferrari war zuletzt wegen einer angeblich nicht regelkonformen Benzin-Durchflussmenge unter Verdacht geraten. Im Kern ging es darum, dass die Scuderia mutmaßlich dem Verbrennungsprozess im Auto mehr Sprit zugeführt haben könnte als erlaubt und dadurch mehr Leistung habe gewinnen können.

(rent/dpa)