„Starkes Zeichen“ Stadt-Marke „Duisburg ist echt“ ziert das Rhein-Fire-Trikot

Duisburg · Für die Play-offs in der European League of Football taucht die Stadt Duisburg mit ihrer Marke „Duisburg ist echt“ auf dem Trikot von Rhein Fire auf.

 Vorstellung des Trikots von Rhein Fire mit dem Schriftzug "Duisburg ist echt" zur Kooperation mit der Stadt Duisburg. V.l.: Christoph Späh (Geschäftsführer Duisburg Kontor), Omari Williams (Safety Rhein Fire), Maskottchen Dublu, Detlef Reck (Assistant Head Coach Rhein Fire), Jadrian Clark (Quarterback Rhein Fire) und Oberbürgermeister Sören Link in der Schauinslandreisen-Arena.

Vorstellung des Trikots von Rhein Fire mit dem Schriftzug "Duisburg ist echt" zur Kooperation mit der Stadt Duisburg. V.l.: Christoph Späh (Geschäftsführer Duisburg Kontor), Omari Williams (Safety Rhein Fire), Maskottchen Dublu, Detlef Reck (Assistant Head Coach Rhein Fire), Jadrian Clark (Quarterback Rhein Fire) und Oberbürgermeister Sören Link in der Schauinslandreisen-Arena.

Foto: RP/Stefan Janssen

Das Trikot von Rhein Fire ziert für das Play-off-Spiel am 17. September und, sofern dies gewonnen wird, das Finale am 24. September ein neues Logo auf der linken Schulter: „Duisburg ist echt“ ist dort für den restlichen Saisonverlauf zu lesen. Dabei handelt es sich um eine Marke des Duisburger Stadtmarketings, um „das Image der Stadt in der Öffentlichkeit nach innen und außen messbar zu verbessern“, wie es auf der Homepage des Duisburg-Kontors heißt.

„Wer so begeistert und so viele Fans nach Duisburg zieht, der ist Werbeträger für die Stadt“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung der Kooperation zwischen Stadt und Footballteam. „Deshalb haben wir uns überlegt, als Sportstadt Duisburg erkennbar sein zu wollen und den Jungs ein bisschen Rückenwind zu geben.“ Link hofft, dass Rhein Fire sich nicht nur im Halbfinale durchsetzt, sondern auch im Endspiel der European League of Football, das ebenfalls in der Duisburger Arena stattfindet: „Ich drücke alle verfügbaren Daumen und freue mich, dass ‚Duisburg ist echt‘ da auf der Schulter steht. Das ist ein starkes Zeichen.“

Der Oberbürgermeister betonte auch, dass er hoffe, dass Rhein Fire noch lange in Duisburg spielt. Die Schauinslandreisen-Arena gehöre schließlich der Stadt: „Wir haben das Glück, dass mit dem MSV unsere Fußballmannschaft hier spielt und mit Rhein Fire unser Footballteam.“

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Foto: dpa/Marcus Brandt

Markus Fong ist einer von sieben Gesellschaftern von Rhein Fire und lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg: „Wir sind in sehr engen und regelmäßigen Gesprächen und da hat sich die Idee entwickelt, mehr zu sein als nur die Stadt, in der Rhein Fire spielt, sondern aktiver Partner zu werden. Wir fühlen uns maximal wohl in Duisburg und das Stadion bietet natürlich noch Wachstumspotenzial. Ich hoffe, dass wir jetzt im Halbfinale zeigen können, dass wir unseren eigenen Zuschauerschnitt deutlich übertreffen können.“

In der gerade beendeten regulären Saison der ELF kamen im Durchschnitt rund 9800 Fans zu den Heimspielen von Rhein Fire, die höchste Zuschauerzahl betrug 13.171. Die soll am 17. September geknackt werden. Zu Beginn dieser Woche waren bereits 5000 Tickets verkauft.

Zukünftig wird es voraussichtlich noch zu weiteren sichtbaren Kooperationen seitens der Stadt Duisburg und Rhein Fire kommen, das deutete Oberbürgermeister Link bereits an: „Wir arbeiten eng mit Rhein Fire zusammen und ich glaube, in der nächsten Saison dürfen wir uns auf das ein oder andere freuen.“

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