Urlaub und Selbstanalyse So nutzt Rhein Fire die freien Wochen

Düsseldorf · Rhein Fire hat gleich zwei spielfreie Wochen hintereinander. Neben Urlaub und Erholung stehen in dieser Zeit auch Analysen auf dem Programm. Pause in der Berichterstattung machen wir allerdings keineswegs. Hier erfahren Sie, was wir in den Bye-Weeks vorhaben.

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Foto: Rhein Fire/Justin Alexander Derondeau

Nach acht Spielen in acht aufeinanderfolgenden Wochen können Spieler, Trainer und Staff von Rhein Fire jetzt eine kleine Pause genießen. Wobei die Pause aufgrund einer besonderen Konstellation größer ist als bei den meisten Teams (ausgefallene Spiele mal ausgenommen): Jedes Team in der European League of Football (ELF) hat eine „Bye Week“, also eine spielfreie Woche, in der Saison. Dazu pausiert die gesamte Liga am Wochenende des 5. und 6. August. Da Rhein Fires Bye Week am 29./30. Juli liegt, ergeben sich daraus zwei spielfreie Wochen hintereinander.

Die haben alle aber auch dringend nötig, das war nach dem Ende des Spiels gegen die Cologne Centurions (62:3) am vergangenen Sonntag spürbar. Einige Spieler fehlen bereits verletzungsbedingt und nicht wenige, die bislang ohne größere Schäden durchgekommen sind, werden wahrscheinlich zumindest kleinere Verletzungen davongetragen haben, mit denen sie sich durchgebissen haben. Dem Körper jetzt einmal zwei Wochen Ruhe zu gönnen, wird gut tun.

Viele Spieler und Trainer sind direkt am Montag nach dem Köln-Spiel in den Urlaub aufgebrochen. Denn anderthalb Wochen lang wird es von Teamseite aus keine Termine geben. Erst am Donnerstag, 3. August geht es wieder weiter mit dem Training. Von da an sind es ja auch noch zehn Tage, bis das nächste Spiel gegen die Hamburg Sea Devils ansteht. Die intensive Vorbereitung darauf beginnt dann auch erst in der Woche des Spiels.

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Foto: dpa/Marcus Brandt

Defensive Coordinator Richard Kent will in der freien Zeit aber nicht nur Urlaub machen und die Füße hochlegen: „Wir nutzen die Zeit zur Selbstanalyse und blicken auf die anderen Teams aus dem Play-off-Picture“, sagte er. Denn während man die verbliebenen Teams aus der regulären Saison alle schon einmal gespielt hat, warten in den Play-offs womöglich völlig unbekannte Gegner wie Stuttgart Surge, die Raiders Tirol oder die ebenfalls noch unbesiegten Vienna Vikings. „Wir versuchen ein Gefühl dafür zu bekommen, was uns im restlichen Saisonverlauf erwartet“, erklärte Kent.

Die Bye Week hätte für Rhein Fire wahrscheinlich nicht viel besser liegen können. Nun kann gleich zwei Wochen hintereinander Kraft getankt werden, um für den Saisonendspurt topfit zu sein und auch in den Play-offs noch die entscheidenden Körner zu haben, damit der große Wurf gelingt.

Und an dieser Stelle sei vielleicht ein kleiner Hinweis in eigener Sache erlaubt: Wir bei der Rheinischen Post legen in Sachen Rhein Fire in den kommenden zwei Wochen keinesfalls die Füße hoch, sondern versorgen sie mit Analysen, Interviews und Hintergrundgeschichten. Schauen Sie also wie immer regelmäßig vorbei. Wir versorgen Sie wie gewohnt mit allem Wissenswerten.

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