„Vermisse die Freude am Football“ Martin Pinter verlässt Rhein Fire

Düsseldorf · Ein sehr beliebter Spieler aus den Reihen von Rhein Fire verlässt das Team: Martin Pinter. Der Linebacker schließt das Kapitel in Düsseldorf und wechselt stattdessen wohl in die Domstadt.

Rhein Fire: Das ist der Kader zur Saison 2024
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Das ist der Kader von Rhein Fire

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Foto: Rhein Fire/Justin Alexander Derondeau

Rhein Fire und Martin Pinter gehen ab sofort getrennte Wege. Schon am vergangenen Wochenende beim Sieg in Berlin war Pinter nicht mehr im Kader, nun hat er selbst via Instagram seinen Abschied bekannt gegeben. „Es war keine einfache Entscheidung, aber ich habe entschieden, die Organisation zu verlassen und einen anderen Weg zu gehen“, schreibt der Linebacker. Und weiter: „Ich möchte meine Freude am Footballspielen zurückfinden, denn ich vermisse sie sehr.“

Ein Satz, den man in viele Richtungen interpretieren könnte, der sich zumindest aus sportlicher Sicht aber erklären lässt. Angefangen mit dem Achillessehnenriss, den sich Pinter vor etwa einem Jahr beim Auswärtsspiel in Köln zugezogen hatte und der seine Saison am vierten Spieltag bereits beendete. Ein harter Schlag, war doch die Spielzeit davor, die erste bei Fire, „eine der speziellsten Footballsaisons meiner Karriere“, wie Pinter selbst schreibt.

Wechsel zu den Cologne Centurions bahnt sich an

Daran anknüpfen konnte er also nicht, stattdessen musste er sich von einer schweren Verletzung erholen. Und er war nicht der einzige, der Fire 2023 auf seiner Position fehlte. Die vielen Ausfälle in der Defense veranlassten die Organisation dazu, diesen Mannschaftsteil zur aktuellen Saison deutlich aufzurüsten. Und das hat noch nicht aufgehört: Mit Emmanuel Falola und Lino Schröter holte Fire erst kürzlich zwei weitere Linebacker, die auch auf Pinters Position spielen können.

So kam Pinter in den ersten drei Spielen eben kaum zum Einsatz. Nun wird er wohl zu den Cologne Centurions gehen und sich dort mehr Spielzeit erhoffen. Offiziell verkündet ist das noch nicht, aber alle Zeichen deuten darauf hin. An seine nun Ex-Mitspieler gerichtet schreibt Pinter: „Ich kann nur sagen, dass es mir sehr leid tut, dass ich gehe. Aber ich muss tun, was das Beste für mich ist.“ Bald kommt es dann ja auch schon zum Wiedersehen: Am 7. Juli sind die Centurions in Duisburg zu Gast.

(stja)