Vier neue Spielorte In diesen Auswärts-Stadien tritt Rhein Fire 2024 an

Düsseldorf · Obwohl nur ein neu gegründetes Team auf dem Spielplan in der kommenden ELF-Saison steht, wird Rhein Fire bei seinen sechs Auswärtsspielen vier neue Stadien entdecken. Wo es 2024 überall hingeht.

Rhein Fire: Das ist der Kader zur Saison 2024
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Das ist der Kader von Rhein Fire

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Foto: Rhein Fire/Justin Alexander Derondeau

In der kommenden Saison der European League of Football stehen für Rhein Fire sechs Auswärtsspiele im Kalender, vier davon führen den amtierenden ELF-Champion in Stadien, in denen Fire bislang noch nie angetreten ist. Eine Übersicht der Spiele.

Cologne Centurions, Tivoli Aachen (26. Mai)

Direkt zum Auftakt geht es für Fire nach Aachen auf den Tivoli, wo die Cologne Centurions vier Heimspiele austragen werden. Die Arena bietet Platz für etwa 30.000 Fans und beste Sicht aufs Spielfeld. Nach dem Südstadion 2022 war der Sportpark Höhenberg im vergangenen Jahr schon eine Verbesserung hinsichtlich der Auswärtsspiele bei den Centurions, für viele Fire-Fans war es auf den Stehplätzen in der prallen Sonne aber auch nicht optimal. Aachen bietet da bessere Bedingungen und dürfte auch viele Fans anlocken, die dem eigentlichen Gast die Daumen drücken.

Frankfurt Galaxy, Stadion am Bieberer Berg (2. Juni)

Normalerweise spielt Fires Rivale aus Frankfurt in der PSD Bank Arena, dort hatte man 2023 einen Zuschauerschnitt von rund 6400, maximal passen etwa 12.500 Fans hinein. Nachdem dort im letzten Saisonspiel gegen Fire ein persönlicher Rekord aufgestellt wurde (10.027 Zuschauer waren da), zieht man für dieses Spiel jetzt um nach Offenbach ins Stadion am Bieberer Berg. 20.500 Menschen passen rein, etwa die Hälfte davon auf Sitzplätze. Die steilen Tribünen sind eng am Spielfeld gelegen. Aus Fan-Sicht auf jeden Fall ein guter Ort für ein Footballspiel.

Paris Musketeers, Stade Jean-Bouin (15. Juni)

Eines von zwei Stadien, in denen Fire auch 2023 schon zu Gast war, steht in Paris. Offiziell hat die Organisation nirgendwo bekannt gegeben, dass sie auch 2024 hier spielt und Tickets für Einzelspiele gibt es auch noch nicht zu kaufen. Doch Jason Johnson, einer der Besitzer des Teams, sagte im Podcast „The It Factory“, dass die Musketeers weiterhin das 20.000 Zuschauer fassende Stade Jean-Bouin nutzen. In Frage stand es wegen der Olympischen Spiele in Paris diesen Sommer (26. Juli bis 11. August), dort wird das Stadion als Quartier für das deutsche Team genutzt. Deshalb sind die meisten Heimspiele der Musketeers aber auch zu Beginn der Saison und eben vor Olympia.

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Berlin Thunder, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (23. Juni)

Ein neues Stadion, das Fire und seine Fans besuchen, steht in Berlin. Wobei einige vielleicht schon mal hier waren, denn im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark fand schon oft das Finale der German Football League statt. 19.708 Zuschauer finden hier Platz, wobei der Sportpark umgebaut werden soll. Eine Besonderheit bei Heimspielen der Berliner ist der „Thunderwalk“, bei dem die Spieler über die Tribüne an den Fans vorbei ins Stadion einlaufen. In der vergangenen Saison hatte Thunder einen Zuschauerschnitt von 4566.

Madrid Bravos, Stadion noch unbekannt (29. Juni)

Als erste Organisation hatte der Neuling aus Spaniens Hauptstadt bereits weit vor allen anderen seine Trikots für die neue Saison präsentiert. Auf eine Spielstätte wartet man aber noch immer. Eben jene Trikot-Präsentation gab aber vielleicht einen Hinweis: Dort befinden sich die Spieler offenbar im Estadio Vallehermoso. Das Leichtathletik-Stadion wurde nach Neubau 2019 eröffnet, bietet 10.000 Zuschauern Platz und liegt etwas nördlich des Stadtzentrums. Klingt nach einer guten Alternative, ist aber wie gesagt nicht bestätigt. In jedem Fall aber wird es für Fire neues Terrain sein, wo auch immer es in Madrid hingeht.

Hamburg Sea Devils, Volksparkstadion (14. Juli)

Aufgrund ihrer schwierigen Stadionsituation in Hamburg gehen die Sea Devils auf große Wandertour durch den Norden. Nur ein einziges Heimspiel findet in ihrer Heimatstadt statt, wie im Vorjahr empfangen sie Rhein Fire im Volksparkstadion. 2023 kamen 32.500 Zuschauer, dieses Jahr hofft man natürlich auf einen ähnlichen Zuspruch.

(stja)
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